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Gesundheit

Weniger essen bringt mehr als Intervallfasten

19. Juni 2021 00:04 Uhr

Fettleibigkeit: Umami hilft beim Abnehmen
Umami schmeckt man in proteinreichen Lebensmitteln.

Neue Studie: Regelmäßige Essenspausen sind nicht effektiver als andere Diäten.

Schlechte Nachrichten für Anhänger des Intervallfastens: Mit dieser Ernährungsweise verliert man nicht mehr Gewicht oder Fett als mit einer kalorienreduzierten Ernährung. Das legt eine Studie nahe, bei der die Auswirkungen verschiedener Diäten verglichen wurden. Fazit: Lange Essenspausen, die Intervallfasten ausmachen, hatten auch keine anderen positiven Gesundheitseffekte.

Die Annahme des Forscherteams lautete, dass Intervallfasten stärkere Effekte haben würde als normale Diäten. "Dies wurde im Laufe der dreiwöchigen Studie nicht bestätigt. Die größten Gewichts- und Fettverluste hatten jene, die die tägliche Energiezufuhr reduzierten", so Studienautor James Bett von der Universität von Bath. Intervallfasten hat in den vergangenen Jahren nicht zuletzt aufgrund der Autophagie – einer Art Recycling-Anlage der Zelle – an Beliebtheit gewonnen. Kritik an der Studie kommt vom deutschen Fasten-Experten Andreas Michalsen, der anmerkte, dass jene extreme Form des Intervallfastens untersucht wurde, bei der nur an jedem zweiten Tag gegessen wird.

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