Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Mittwoch, 18. Juli 2018, 16:45 Uhr

Linz: 28°C Ort wählen »
 
Mittwoch, 18. Juli 2018, 16:45 Uhr mehr Wetter »
Freizeit  > Kino  > OÖN-Filmkritik

Die Pubertät als zartes Roadmovie

Die Pubertät als zartes Roadmovie

Mit 14 Jahren mobil gemacht (Studioc.) Bild: /R.Bajo

Bekannt wurde Fatih Akin mit dem rohen Beziehungsdrama "Gegen die Wand". Nun läuft sein neuester Film im Kino, die Adaption von Wolfgang Herrndorfs (1965–2013) Kult-Jugendroman "Tschick".

Dass Akin von diesem Stoff angezogen wurde, verwundert nicht. "Tschick" erzählt von einer speziellen Freundschaft zweier eigensinniger Klassenkollegen: Maik, im Film von Tristan Göbel gespielt, und "Tschick", der deshalb so genannt wird, weil niemand seinen eigentlich russischen Namen aussprechen kann. Den jungen Einwanderer gibt Anand Batbileg.

Alle Achtung für die Außenseiter

Gemein ist ihnen ihr Außenseitertum, ansonsten sind sie wie Tag und Nacht. Motive, die Akin schon in "Soul Kitchen" mit Moritz Bleibtreu und Adam Bousdoukos als Brüderpaar fabelhaft bearbeitet hat. Maik und Tschick sind wie der Fast-Ex-Knacki und der Pleite-Koch Stehaufmänner, die voneinander lernen. Der duckmäuserische Maik findet in Tschick den Mut, er selbst zu sein. Tschick fühlt sich bei Maik zu Hause. Ein halsbrecherischer Roadtrip versichert beiden, dass sie im Duo weit mehr überleben können, als die Pubertät. Schön! (nb)

Tschick: D 2016, 94 Min, Regie: Fatih Akin

OÖN Bewertung:

Kommentare anzeigen »
Artikel 17. September 2016 - 00:04 Uhr
Mehr OÖN-Filmkritik

Der Spitzenverdiener Hollywoods, den man einfach mögen muss

In "Skyscraper" will Dwayne Johnson nach oben, als Darsteller hat er das längst geschafft.

"Foxtrot": Über Krieg und Verlust des Kindes

Nicht nur überzeugend: Israel-Drama "Foxtrot"

"Die Farbe des Horizonts": Der Segeltörn wird zum Horrortrip

Spannender Film nach wahrer Begebenheit.
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS