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Vom „Phantom der Oper“ direkt ins Linzer Musiktheater

Die Wienerin Lisa Antoni steht ab Donnerstag im Ronacher auf der Bühne, kommendes Jahr als „Eastwick“-Hexe in Linz.

Vom „Phantom der Oper“ direkt ins Linzer Musiktheater

Lisa Antoni als Mary Vetsera Bild: APA

Eine große Herausforderung für die junge Wienerin Lisa Antoni: In der konzertanten Aufführungsserie des Musicals „Phantom der Oper“ im Ronacher (Premiere: 29. November) übernimmt sie die weibliche Hauptrolle der Christine Daaé. Ab 2013 ist die 31-Jährige Mitglied des Musicalensembles im neu erbauten Linzer Musiktheater.

Für das Genre Musical wurde sie schon sehr früh „verdorben“. „Meine Mutter“, sagt sie, „hatte für uns ein Abo des Theaters der Jugend. Da konnten wir abwechselnd Schauspiel und Musicals sehen. Von denen war ich total begeistert, besorgte mir sofort die entsprechenden CDs und habe zu Hause mitgesungen. Als es um die Frage ging, welche Ausbildung ich nach der Schule machen sollte, habe ich gar nicht mehr viel nachgedacht und stur mein Ziel verfolgt.“

Als die Karriere losging, erlebte sie als Mary Vetsera im Musical „Rudolf – Affaire Mayerling“ im Wiener Raimundtheater ihren ersten Höhepunkt. Album und DVD erreichten Platin-Status. Ihre Lieblingsmusicals sind seit jeher „Elisabeth“, „Les Misérables“ und „Phantom der Oper“. Für sie also eine mehr als glückliche Fügung, dass sie nun fürs „Phantom“ engagiert wurde. Was Lisa Antoni an der Rolle besonders gefällt: „Im Gegensatz zu den anderen hat sie keine Angst vor dem ‚Phantom’, sondern empfindet trotz dessen äußerer Erscheinung Mitgefühl. Das zu spielen, ist sehr schön, da ist auch das Darstellerische gefordert.“

Ihre Antrittsrolle in Linz kennt sie bereits: es ist Sukie Rougemont im Musical „Die Hexen von Eastwick“, jene Figur, die im Kinofilm Michelle Pfeiffer spielte. „Linz kannte ich bis jetzt nicht, erst kürzlich war ich da, um mir dieses tolle Theater anzuschauen und ein bisschen durch die Innenstadt zu spazieren. Ich habe einen Vertrag für eineinhalb Jahre unterschrieben und werde in mindestens fünf Produktionen mitwirken. Fest stehen bereits das Musical ‚Honk’ um ein hässliches Entlein und eine Revue.“

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Artikel Ludwig Heinrich 28. November 2012 - 00:04 Uhr
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