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Berufe mit Zukunft

Neue Ausbildung kombiniert Matura und Pflegefachassistenz

Von Sonderthemen-Redaktion   30. Januar 2021 00:04 Uhr

Neue Ausbildung kombiniert Matura und Pflegefachassistenz
Mehr als 1000 Praktikumsstunden an der Kepler Uniklinik

"Höhere Lehranstalt für Sozialbetreuung und Pflege" am Neuromed Campus des Kepler Universitätsklinikums

Pflegefachkräfte haben beste Jobchancen. Die Bevölkerung wird älter, der Pflegebereich wird in Zukunft weiter wachsen, dementsprechend werden viele neue Arbeitsplätze entstehen. Dieser Entwicklung wird durch neue Ausbildungsformate Rechnung getragen. In der fünfjährigen Höheren Lehranstalt für Sozialbetreuung und Pflege (HLSP) an der Schule der Schwestern Oblatinnen in Linz werden ab September 2021 die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit denen der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege am Ausbildungszentrum des Kepler Universitätsklinikums unterrichtet. Sie werden gleichzeitig zur Matura und zum Abschluss als Pflegefachassistentin bzw. Pflegefachassistent geführt. Diese Ausbildung ist völlig neu in Österreich. Den Lehrplan gibt es seit Jänner 2020.

Eine Besonderheit in der Pflegefachassistenzausbildung stellt das pädagogische Konzept in der Begleitung sowie Anleitung der Auszubildenden bei der Umsetzung von dem im Klassenraum Gelernten in das tatsächliche praktische Handeln dar. Für diesen Lern-Training-Transfer steht ein eigener Simulationsraum, bestehend aus einem Patientenzimmer und einem Dienstzimmer direkt an der Schule, zur Verfügung. Damit gelingt es, theoretisches Wissen mit praktischem Handeln zusammenzuführen und so maximale Sicherheit sowie Kompetenzen zu erlangen.

Die mehr als 1000 Praktikumsstunden werden an verschiedenen Abteilungen des Kepler Universitätsklinikums, des zweitgrößten Krankenhauses in Österreich, absolviert. Oberstes Ziel der Ausbildung ist es, die Auszubildenden bestmöglich auf ihren Arbeitsalltag im Krankenhaus oder in einer anderen Pflegeeinrichtung vorzubereiten.

"Diese neue Ausbildungsvariante kombiniert die wichtigsten Inhalte und macht fit für die Pflege. Jungen Menschen, die sich für diese Ausbildungsvariante entscheiden, stehen viele berufliche Möglichkeiten mit zahlreichen Aufstiegschancen offen. Wir brauchen engagierte junge Frauen und Männer für diese wichtigen, sozialen Berufe im Pflegebereich. Daher freue ich mich besonders über diese neue kombinierte Ausbildungsschiene", sagt Gesundheitsreferentin Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander.

Matura und Pflegeausbildung

Matura und eine abgeschlossene Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung in der Pflegefachassistenz – das ist das Besondere an dieser Ausbildungsschiene. Individuelle Förderung und die spezielle Vorbereitung auf die Zeit nach der Schule hat einen hohen Stellenwert.

"Da wir Schülerinnen und Schüler am Übergang vom ,reinen‘ Schulleben zum Berufsleben nach der Schule unterrichten und begleiten, sind wir besonders darauf bedacht, viel mehr als nur Schule zu sein – die Schülerinnen und Schüler mit ihren Fähigkeiten, Interessen und Bedürfnissen stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit", sagt Wolfgang Waxenegger, Direktor der Schule der Schwestern Oblatinnen.

Die Pflegefachassistenzberufe sind im Gesundheits- und Krankenpflegegesetz geregelt und unterstützen Angehörige des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege sowie Ärzte. Tätigkeitsbereiche sind vielfältig. Mehr Informationen unter: www.kepleruniklinikum.at

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