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Naturtalente für den Klimaschutz

Von Sonderthemen-Redaktion, 30. Jänner 2021, 00:04 Uhr
Naturtalente für den Klimaschutz
Forstfacharbeiter bei einer Aufforstungsaktion im alpinen Gelände Bild: ÖBF/Simlinger

Forstfacharbeiter und Berufsjäger leisten mit ihrer Arbeit im Wald einen wertvollen Beitrag für die Allgemeinheit

Der Wald ist gerade in Zeiten der Erderwärmung unser wichtigster Klimaschützer. Er speichert Tonnen von CO2, reinigt Luft und Wasser und schützt uns besonders im Alpenraum vor Naturgefahren. Aber auch er selbst ist von den Auswirkungen der Klimakrise stark betroffen und muss daher so naturnah wie möglich gepflegt, geschützt und bewirtschaftet werden.

Einen Arbeitsplatz in den schönsten Regionen des Landes bieten die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) ab sofort wieder jungen, motivierten Naturtalenten. Gesucht werden Lehrlinge für die Berufe ForstfacharbeiterIn, BerufsjägerIn und Bürokauffrau/-kaufmann in ganz Österreich. "Wir betreuen jeden zehnten Quadratmeter Natur unseres Landes", sagt ÖBf-Vorstand Rudolf Freidhager. "Und so vielfältig wie die Natur ist, sind auch unsere Lehrberufe."

In insgesamt fünf unterschiedlichen Disziplinen bilden die Bundesforste junge Menschen aus – als ForstfacharbeiterIn, Berufsjäger, Kfz-MechanikerIn, Bürokauffrau/-mann und Immobilienkauffrau/-mann. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den "Outdoor"-Berufen; allein in den vergangenen zehn Jahren machten mehr als 70 Lehrlinge ihren Abschluss bei den Bundesforsten, die meisten als Forstfacharbeiter und Berufsjäger, knapp zwei Dutzend schlossen ihre Lehre als Büro- und Immobilienfachkräfte bzw. Kfz-Mechaniker ab. Aktuell befinden sich 25 junge Menschen in Ausbildung.

"Die jungen Leute leisten in ihren Berufen allesamt einen wertvollen Beitrag für die Allgemeinheit", betont Freidhager. Freie Stellen für Nachwuchsfachkräfte bieten die ÖBf-Forstbetriebe derzeit in Oberösterreich, Kärnten, Salzburg und Niederösterreich. Kondition, handwerkliches Geschick, Eigeninitiative und Teamfähigkeit zeichnen die jungen Naturtalente aus.

In ihrer Ausbildung lernen zukünftige Forstfacharbeiter die nachhaltige und naturnahe Waldbewirtschaftung von Grund auf kennen: von Aufforstungen mit Jungbäumen über Waldpflege, Borkenkäferbekämpfung und Naturschutzaktivitäten bis hin zur Ernte des nachwachsenden Rohstoffs Holz. "Die Forstwirtschaft ist dabei digitaler, als viele vielleicht glauben", betont Freidhager. Gearbeitet wird mit modernsten Maschinen oder Drohnen zur Fernerkundung. Auch Tablets und Smartphones sind zur Verortung von Schadholzflächen oder zur Holzlogistik ständige Begleiter im Wald.

Lehrling Berufsjäger

Wer die Jagd zum Beruf machen will, bekommt in seiner Ausbildung waldbauliches und wildökologisches Wissen vermittelt, lernt über naturnahe Bejagung und Wildschadenserhebung. "Für uns ist das ein Schlüsselberuf, der viel Fingerspitzengefühl erfordert", sagt Freidhager. Denn gibt es zu viel Reh- oder Rotwild, verbeißen die Tiere verstärkt die jungen, von Natur aus nachwachsenden Bäume für die nächste Waldgeneration. Für einen klimafitten Wald ist daher ein für das Ökosystem verträglicher Wildstand eine wichtige Voraussetzung.

Jedes Jahr nehmen die Bundesforste neue Lehrlinge in ganz Österreich auf. Die Ausbildungen starten jeweils im Frühherbst, Voraussetzung ist ein Pflichtschulabschluss. Alternativ kann auch eine Lehre mit Matura absolviert werden. Ein besonderer Anreiz für die engagierten Nachwuchs-fachkräfte: Zusätzlich zur Wissensvermittlung an der Berufsschule und der Praxisarbeit im Forstbetrieb absolvieren die jungen Leute während der Lehrzeit eine maßgeschneiderte, modulare Ausbildung, die sowohl fachliche als auch soziale Kompetenzen vertieft.

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