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Arbeitswelt OÖ

Neue Unsicherheit

03. Oktober 2020 00:04 Uhr

Sigrid Brandstätter

Wir erinnern uns: Im Mai wurde prognostiziert, im Herbst werde sich eine große Lücke für Lehrstellensuchende auftun. Betriebe waren im Lockdown. Schnuppertage fanden nicht statt. Jene Phase, die Jugendliche und Firmen brauchen, um einander kennenzulernen, fiel dem Virus zum Opfer.

Leidtragende sind vor allem Betriebe, die Ausbildungsfelder abseits der beliebtesten Berufe anbieten. Sie konnten nicht präsentieren, was hinter einem Betonbauer oder Werkstofftechniker steckt. Ein Grund, warum Anfang Oktober mehr als 2400 Lehrstellen in Oberösterreich nicht besetzt sind.

Letztlich haben aber doch viele Kandidaten ihre Lehrstelle gefunden. Vor allem die kleinen Handwerks- und Handelsbetriebe retten die Lehrlingsstatistik.

Während es Zeit für eine erste Bilanz ist, laufen die Vorbereitungen für die nächste "Jugend und Beruf" (die heuer digital stattfinden wird) auf Hochtouren. Das ist die Bildungsmesse, die den Jugendlichen die Möglichkeiten im Sommer 2021 aufzeigt.

In diesem Schuljahr werden die Jugendlichen wieder starke Nerven bewahren müssen: Auch nächstes Jahr könnten Zusagen gegeben und wieder zurückgenommen werden – und wie heuer wird es für die meisten am Ende doch klappen.

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