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Felix Neureuther: "Mit Marcel Hirscher fingen die ÖSV-Probleme an"

Von OÖN-Sport, 27. Oktober 2023, 16:22 Uhr
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Felix Neureuther (links) und Marcel Hirscher im Jahr 2016 Bild: gepa

SÖLDEN. Der ehemalige deutsche Ski-Star erklärt gegenüber der "Heute", dass Österreich seine Dominanz im Alpin-Zirkus wegen eines entscheidenden Aspekts verloren hat.

Der Ski-Weltcup startet am Samstag in Sölden in seine neue Saison. Nach einer durchwachsenen Saison schraubte ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober zuletzt die Erwartungshaltung nach oben, gab öffentlich den Gewinn von Kristallkugeln als Ziel aus.

Vor allem von den Schweizern war Österreich zuletzt der Rang abgelaufen worden. Als Hauptgrund dafür streicht Felix Neureuther einen Aspekt hervor. "Für mich ist ein Fehler gemacht worden: das individuelle Training", sagt der ehemalige deutsche Ski-Star im Interview mit der "Heute". 

"Österreich zeichnete die mannschaftliche Geschlossenheit aus. Zu Zeiten von Maier oder Raich haben sich die Läufer gegenseitig hochgepusht", so der 39-Jährige weiter, laut dem dabei ausgerechnet die Sonderstellung Marcel Hirschers eine Schlüsselrolle zukam. "Hirscher war dann nicht mehr Teil des Teams. Da fingen die Probleme an."

Eine weitere Crux sieht Neureuther im fehlenden Hunger einiger Athleten: "Viele Junge in Österreich sind zufrieden, wenn sie die ÖSV-Jacke anhaben. Die kriegen sie schon in jungen Jahren. Für viele ist mit dem Kaderstatus das große Ziel erreicht, dabei geht es erst los." Damit stößt er in die gleiche Kerbe einiger Experten, die zuletzt das Verharren in der Komfortzone als Schlüsselproblem ausgemacht hatten. 

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3  Kommentare
3  Kommentare
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kpader (11.506 Kommentare)
am 28.10.2023 06:56

Danke für diese Sichtweise!
Unsere Sportler befinden sich wirklich in der Komfortzone.

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BamBam1987 (4.139 Kommentare)
am 28.10.2023 07:24

…stimmt - sieht man auch am körperlichen Erscheinungsbild unserer Damen - haben im Durchschnitt ca. 15 kg mehr als die Shiffrin zB

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supercat (5.534 Kommentare)
am 28.10.2023 12:39

man sollte sich auf die Mannschaft konzentrieren und keine Extrasonderstellungen für einzelne Sportler.
Gemeinsam ist man stark.

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