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Black Wings

Linz hat die Zeichen der Zeit erkannt

Von Alexander Zambarloukos 30. März 2019

Linz hat die Zeichen der Zeit erkannt
Die U20-Mannschaft der Black Wings wird in der kommenden Saison eine Etage höher spielen.

LINZ. Eishockey: Die Black Wings stellen ab der kommenden Saison auch in der zweithöchsten Liga ein Team, um den Nachwuchs zu forcieren. Ist dann Coach Rowe noch an Bord?

Das ist eine Investition in die Zukunft. Gestern gaben die Black Wings bekannt, dass sie ab kommender Saison mit ihrer Unter-20-Mannschaft in die zweithöchste Spielklasse, die AlpsHockeyLeague (AHL), einsteigen werden. Derzeit spielen 17 Vereine aus drei Nationen (Italien/8, Österreich/7, Slowenien/2) in der AHL, nicht nur die sportliche, sondern auch die logistische Herausforderung ist groß. Viele Kilometer (etwa nach Mailand) werden abzuspulen sein.

"Ein Trittbrett schaffen"

Resultate sind (zunächst) sekundär, es geht vor allem um die adäquate Talenteförderung. "Wir haben eine Umfrage unter all unseren Nachwuchsspielern durchgeführt, ein Großteil von ihnen will einmal Profi werden. Unsere Aufgabe ist es, ein Trittbrett zu schaffen, um ihnen den Sprung zu ermöglichen", sagte Black-Wings-Nachwuchschef Robert Lukas.

Das bisher in der – qualitativ stark abfallenden – dritten Liga (ÖAHL) engagiert gewesene U20-Team (mit zwei 17-Jährigen) wird um ein paar Neuzugänge aus der Region und fünf Ergänzungsspieler aus der Kampfmannschaft bereichert werden. "Unser Ziel muss es sein, ein bis zwei Leute pro Jahr nach oben zu bringen", betonte Lukas. Für EHC-Manager Christian Perthaler ist dieser Schritt absolut notwendig: "Wenn wir jetzt nicht anfangen, verlieren wir langfristig. Salzburg etwa ist uns diesbezüglich weit voraus."

Tag der Entscheidung

Die Saisonabschlussfeier der Black Wings heute (18 Uhr) in den VIP-Räumlichkeiten der Keine-Sorgen-EisArena verspricht nicht nur Unterhaltung, sondern auch Spannung. In den Stunden zuvor soll sich die Personalie Tom Rowe entscheiden. Der 62-jährige Cheftrainer erwartet heute und keinen Tag später ein "Ja" oder "Nein" des Vereinsvorstands.

Der mit riesiger NHL-Erfahrung ausgestattete Amerikaner möchte gerne verlängern, Präsident Peter Freunschlag scheint aber nicht hundertprozentig von ihm überzeugt zu sein: "Wir haben uns vom Trainerwechsel (von Troy Ward zu Rowe, Anm.) ein bisschen mehr erwartet", sagte Freunschlag nach der bescheidenen Qualifikationsrunde und dem bitteren Play-off-Viertelfinal-Aus gegen Graz.

Rowe ist aber kein Zauberer und kann unaufholbare Versäumnisse im physischen Bereich nicht mit einmal Fingerschnippen ausgleichen. Für den "Sir" spricht auf jeden Fall die Bereitschaft, selbst ohne Anschlussvertrag seine Ideen in die Kaderplanung eingebracht zu haben. Rowe möchte 2019/20 die Früchte seiner Arbeit ernten. Aber lässt man ihn?

Nicht nur Rowes Zukunft ist offen, sondern auch jene der Legionäre Troy Rutkowski, Rick Schofield und Dan DaSilva. Mit ihnen wird noch verhandelt.

Am Montag rücken Gerd Kragl, Moritz Matzka und Stefan Gaffal ins Trainingslager der Nationalmannschaft ein. Nicht dabei ist Linz-Kapitän Brian Lebler, der sich einem Eingriff im Knie unterziehen muss und für die WM in Bratislava (ab 10. Mai) ausfällt.

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