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Kritik an der Verschiebung der French Open: „Das ist ziemlich arrogant“

Von OÖN-Sport/APA   18. März 2020 12:41 Uhr

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Die French Open werden verschoben.

NEW YORK. Nach der Verschiebung der French Open der Tennisprofis wegen der Coronakrise in den September prüfen auch die US Open eine Terminänderung.

"Dies sind allerdings beispiellose Zeiten, und wir überprüfen alle unsere Optionen, einschließlich der Möglichkeit, das Turnier auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen", teilten die Veranstalter des Grand-Slam-Turniers in New York mit. Die US Open, wie die French Open eines der vier Grand-Slam-Turniere, sollen eigentlich vom 31. August bis 13. September in New York auf Hartplatz stattfinden.

Überraschend hatten aber die Veranstalter der French Open in Paris am Dienstag als neuen Termin die Zeit zwischen dem 20. September bis 4. Oktober genannt. Ursprünglich sollte in Frankreich vom 24. Mai bis zum 7. Juni gespielt werden. Der neue Termin des Sandplatzturniers liegt nur eine Woche nach den US Open und kollidiert zudem mit mehreren geplanten Events sowohl bei der Herren-Organisation ATP als auch auf der Damen-Tour WTA.

Auch der von Roger Federer mitorganisierte Laver Cup in Boston ist für den 25. bis 27. September 2020 terminiert. Dieses Turnier werde "nach jetzigem Stand wie aktuell geplant stattfinden", teilten die Laver-Cup-Organisatoren mit.

„Egoistische Vorgangsweise“

Von der Entscheidung der French Open waren offenbar Profis und Verbände zum Teil überrascht worden. Es gab viel Kritik. ATP-Spielervertreter Vasek Pospisil sprach aus, was viele dachten. "Wir versuchen immer, dass wir uns mit allen absprechen und sie haben die ATP, die Spieler oder andere Turniere überhaupt nicht konsultiert", sagte der Kanadier. "Das ist eine sehr egoistische Vorgangsweise. Im Grunde ist das jetzt ein Machtkampf und ziemlich arrogant", meinte er über die Vorgangsweise der Veranstalter von Roland Garros. Bisher gibt es keine Statements etwa vom zwölffachen French-Open-Sieger Rafael Nadal oder dem zuletzt zweifachen Finalisten Dominic Thiem.

Die Macher der US Open versicherten, sie würden bei ihrer Beschlussfindung die anderen Grand-Slam-Turniere, die WTA und ATP sowie alle anderen Beteiligten auf der Tennistour einbeziehen. Bis dahin werde es keine Änderung am Terminplan geben.

Das ATP-Turnier in Kitzbühel ist von 27. Juli bis 1. August geplant (Generali Open), jenes in Wien von 26. Oktober bis 1. November (Erste Bank Open). Die WTA-Veranstaltung in Linz ist von 12. bis 18. Oktober angesetzt (Upper Austria Ladies).

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