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OÖ-Liga verliert echte Legenden

Von Raphael Watzinger, 03. Juni 2024, 05:45 Uhr
Mario Petter Patrick Ambrosch
Mario Petter und Patrick Ambrosch bestritten gegen Ostermiething ihr letztes Heimspiel für Bad Ischl Bild: Hörmandinger

BAD ISCHL. Egal ob Petter oder Winkler – langjährige OÖ-Liga-Kicker beenden im Sommer ihre Karriere

"Time to say goodbye" – auch unter diesem Motto steht die finale Phase in der Fußball-OÖ-Liga: Für einige Kicker, die in den vergangenen Jahren die höchste Liga des Bundeslandes mehr als geprägt haben, ist ab Sommer Schluss.

Bad Ischls Mario Petter, der beim gestrigen 6:0 gegen Ostermiething sein letztes Heimspiel im Trikot des Teams aus dem Salzkammergut absolviert hat, hängt etwa nach dieser Saison seine Fußballschuhe an den Nagel. Die Bilanz des Torjägers – bei Stationen wie Bad Goisern, Stadl-Paura, Vorwärts Steyr, Vöcklamarkt oder Bad Ischl – ist beeindruckend: Gegen Ostermiething gelang dem 32-Jährigen sein 348. Tor im Kampfmannschaftsbereich. "Highlights hat es viele gegeben. Sieben Aufstiege, darunter auch jener mit Vorwärts Steyr in die 2. Liga. Das erste Spiel gegen Liefering war da ganz speziell."

Aber auch persönliche Bestmarken hat Goal-Petter erreicht: "Zwei Mal den Goldenen Schuh zu gewinnen, einmal mit 43 Toren in der Landesliga West für Stadl-Paura, das bleibt ewig in Erinnerung." Seine Torausbeute rief immer wieder auch größere Klubs auf den Plan: "Einen Wechsel zu 1860 München habe ich ausgeschlagen, auch von Ried, LASK oder Sturm Graz gab es Angebote. Mir war aber immer auch der Job wichtig, deshalb hat das Gesamtpaket nie gepasst." Langweilig wird dem Langzeit-Stürmer auch nach seiner Karriere nicht: Seit einem Jahr ist für ihn und seine Frau Marlene Tochter Emilia der absolute Mittelpunkt ihres Lebens.

Edelweiss-Kapitän hört auf

Abschied von der OÖ-Liga-Bühne nimmt auch Thomas Winkler: Der langjährige Kapitän von Edelweiss Linz hat seine Karriere bis zum 39. Lebensjahr voll ausgekostet, feierte dabei zwei Regionalliga-Meistertitel mit Vöcklabruck (2008) und Grödig (2010) sowie Landescup-Titel mit dem FC Wels und Edelweiss. Beachtlich: In seiner Vita als Verteidiger steht lediglich ein Ausschluss – eine Gelb-Rote Karte in der Saison 2007/2008 bei Vöcklabruck. Eine Rückkehr zum runden Leder ist nicht ausgeschlossen: "Ich möchte jetzt einmal andere Sachen genießen. Es ist aber gut möglich, dass ich einmal als Trainer aktiv bin."

Ebenfalls ihre Karriere nach dieser Saison beenden werden St. Valentins Daniel Guselbauer, Friedburgs Thomas Fenninger sowie Bad Leonfeldens Benjamin Freudenthaler. Noch nicht ans Aufhören denkt indes Wolfgang Klapf: Der Abwehrchef von Weißkirchen ist in der kommenden Saison auch mit 45 Jahren noch am Ball.

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Raphael Watzinger
Redakteur Sport
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