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LASK

Peter Michorl: "Wir brauchen uns vor niemandem zu fürchten"

19. August 2019 00:04 Uhr

Peter Michorl: "Wir brauchen uns vor niemandem zu fürchten"
Assist Michorl (li.), Tor Wiesinger (re.)

PASCHING. Alles wurde dem Hinspiel gegen Brügge untergeordnet: Beim 1:1 gegen Tirol veränderte Ismaël seine Elf auf acht Positionen.

Der Champions-League-Countdown läuft: Heute um 11 Uhr absolviert der LASK im Linzer Stadion das Abschlusstraining für das morgige Play-off-Hinspiel gegen Brügge. "Wir wissen, dass wir klarer Außenseiter sind", sagte Peter Michorl, "aber das waren wir gegen Basel auch. Wir brauchen uns vor niemandem zu fürchten."

Für das heutige Videostudium sind einige Spieler vorbereitet: "Ein paar haben sich das Spiel von Brügge gegen Kiew schon angesehen", verriet Kapitän Gernot Trauner. Dessen Zuversicht fußt auf den Leistungen gegen Basel. "Wir haben schon einmal geschafft, was niemand für möglich gehalten hat."

Alles wurde dem Play-off-Hinspiel untergeordnet. Den ersten Punkteverlust als LASK-Trainer mit dem 1:1 gegen Tirol nahm Valérien Ismaël in Kauf. "Ich bin zufrieden. Kompliment an meine Jungs", sagte der 43-Jährige.

Starkes Debüt von Celic

Die Startelf gegen den Aufsteiger hatte nur wenig mit jener zu tun, die morgen im Linzer Stadion spielen wird. Nur Torhüter Alexander Schlager, Abwehrchef Gernot Trauner und Mittelfeldmotor James Holland standen in der Anfangsformation, um diese Achse rotierte Ismaël. Mit Nemanja Celic und Andrés Andrade waren zwei Spieler dabei, die sonst als Kooperationsspieler beim FC Juniors OÖ in der 2. Liga verteidigen. Acht Spieler zu tauschen sei normalerweise "in diesem Maß nicht so gut", erklärte Ismaël. Er traute sich trotzdem – wegen der Eindrücke in der Vorbereitung. "Egal, wer auf dem Platz war, wir haben immer unsere Prinzipien umgesetzt."

"Es war nicht zu bemerken, dass das der zweite Anzug ist", sagte Tirol-Trainer Thomas Silberberger beeindruckt. "Von den Zuschauern bis zum Zeugwart sind alle beim LASK euphorisiert." Das Selbstvertrauen verleihe den Athletikern auch gegen Brügge Chancen.

Fünf Millionen Euro hat der LASK durch den Einzug in das Play-off fix. "Wir werden ordentlich mit dem Geld haushalten. Wenn wir etwas bezüglich Transfers brauchen, dann haben wir auch die finanziellen Mittel", sagte Präsident Siegmund Gruber. Ein Ersatz für Christian Ramsebner, der bis zum Frühjahr ausfällt, soll kommen – Celic gab mit seinem starken Debüt allerdings ein Argument, die Position intern nachzubesetzen. (mag)

Video: LASK - WSG 1:1 (Zusammenfassung)

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