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Fußball International

Die Lage beim FC Bayern spitzt sich zu

21. Oktober 2019 00:04 Uhr

Die Lage beim FC Bayern spitzt sich zu
Niedergeschlagenheit beim FC Bayern nach dem 2:2 gegen Augsburg

MÜNCHEN. Deutsche Bundesliga: Mit dem 2:2 gegen Augsburg ist der schwächste Saisonstart seit neun Jahren perfekt; Oliver Glasner bleibt mit dem Vfl Wolfsburg weiter ungeschlagen.

Es war ein schwarzes Wochenende für den FC Bayern beim 2:2 gegen den FC Augsburg. Mit nur 15 Punkten aus den ersten acht Spielen haben die Bayern den schlechtesten Start seit neun Jahren hingelegt. Dazu fällt Abwehrchef Niklas Süle mit einem Kreuzbandriss monatelang aus. Die Klubbosse Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge schwiegen nach dem Unentschieden, bei dem die Bayern in der 91. Minute noch den Ausgleich hinnehmen hatten müssen. Das bedeutet nie etwas Gutes. In der Kritik steht auch Trainer Niko Kovac, der erneut 80 Minuten lang auf Thomas Müller verzichtet hatte. "Wir leben in einer Leistungsgesellschaft", hatte er vor dem Spiel gemeint. "Ich denke, dass es natürlich auch ein Kopfproblem ist", haderte Tormann Manuel Neuer nach den zwei Gegentoren. Wenn man dem Gegner so hinterherlaufe und sich die Punkte dann stibitzen lasse, sei das nicht der Anspruch, unterstrich er. Die Patzer passen "ein bisschen ins Bild", fand der Routinier. "Ich will nicht sagen, dass es überheblich ist, aber es ist ein bisschen lässig und ein bisschen zu selbstbewusst", resümierte Neuer.

Borussia Mönchengladbach (mit dem genesenen Stefan Lainer) konnte sich den Luxus leisten, trotz der 0:1-Niederlage gegen Borussia Dortmund an der Tabellenspitze zu bleiben. Auch deshalb, weil es beim Duell der Verfolger zwischen RB Leipzig und Vfl Wolfsburg ein 1:1-Unentschieden gab. Der Erfolgslauf unter Trainer Oliver Glasner geht für Wolfsburg damit weiter. Insgesamt sind es bereits elf ungeschlagene Pflichtspiele – inklusive der Testbegegnungen sogar 20. "Was die Mannschaft gezeigt hat, verlangt mir allerhöchsten Respekt ab", sagte Glasner nach dem 1:1 in Leipzig.

Dass die Niedersachsen die größte Chance in der 18. Minute beim indirekten Freistoß aus zehn Metern nicht nutzten, wertete Glasner auch als Eigenverschulden. "Wir hatten das noch nie trainiert, da konnte ich meinen Jungs nicht helfen", sagte er fast entschuldigend – auch das spricht für den neuen Geist, der dank Glasner in Wolfsburg herrscht.

Ärger bei RB Leipzig

Bei Leipzig, das am 30. Oktober im Cup erneut – diesmal auswärts – auf Wolfsburg trifft, hing der Haussegen nach dem dritten Spiel ohne Sieg in Folge etwas schief. Die Chance auf die Tabellenführung ließen Marcel Sabitzer & Co. liegen. "Es fühlt sich wie eine Niederlage an. Fünf Punkte aus den letzten vier Heimspielen ist zu wenig, zwei Punkte aus den letzten beiden Bundesligaspielen auch. Wir spielen zu Hause vor nahezu ausverkauftem Haus, da kann ich schon mehr erwarten", schimpfte Vorstandschef Oliver Mintzlaff.

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