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Innenpolitik

Entscheidung über Lockdown-Öffnung am Wochenende

Von nachrichten.at/apa   14. Januar 2021 14:38 Uhr

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP)

WIEN. Am Wochenende will die Regierung entscheiden, wie es mit dem Lockdown weitergeht, also welche Öffnungsschritte es ab 25. Jänner geben soll.

Am Freitag finden noch Gespräche mit den Landeshauptleuten und Sozialpartnern statt. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) bremste aber am Donnerstag allzu hohe Erwartungen: Die Situation sei eine "höchst volatile", man müsse weiterhin "extrem behutsam vorgehen", betonte er.

OÖN im Gespräch: Wird das Reintesten auch für die Gastronomie kommen? Und wie wahrscheinlich ist es überhaupt, dass der Lockdown noch im Jänner endet? Darüber spricht der Leiter des OÖN-Politikressorts Wolfgang Braun.

Derzeit habe man in Österreich rund 2000 Neuansteckungen pro Tag und die Sieben-Tage-Inzidenz betrage rund 150, damit liege man im besten Drittel innerhalb der EU, was die Neuansteckungen betrifft, erklärte Kurz. "Das bedeutet, dass der Lockdown, der Verzicht, die Maßnahmen natürlich ihre Wirkung gezeigt haben", meinte der Kanzler.

"Trotzdem muss man sagen, dass die Situation eine höchst volatile ist", betonte Kurz. Er verwies auf zahlreiche Mutationen des Virus, die britische Variante etwa sei deutlich ansteckender und somit eine "massive Herausforderung". In vielen EU-Staaten sei die britische Variante schon massiv aufgetreten. "Wir müssen daher weiterhin extrem behutsam vorgehen, um das, was wir uns erarbeitet haben, nicht zu zerstören", erklärte Kurz. Details, welche Öffnungsschritte es geben könnte, nannte der Kanzler noch nicht.

Allerdings ist angesichts der wirtschaftlichen Relevanz wohl davon auszugehen, dass erste vorsichtige Öffnungsschritte den Handel betreffen werden - derzeit sind ja nur Lebensmittelgeschäfte, Drogerien und Apotheken offen. Durchaus denkbar ist dabei, dass künftig mehr auf die höherwertigen FFP2-Masken, aber auch schärfere Abstandsregeln gesetzt werden könnte.

Zuletzt hatte der Bundesrettungskommandant des Roten Kreuzes, Gerry Foitik, klar für das Tragen einer FFP2-Maske statt eines einfachen Mund-Nasen-Schutzes und mehr Abstand plädiert (mehr lesen Sie hier).

Auch Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer hätte nichts gegen eine Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske im Handel: Wenn das der Preis für eine Öffnung sei, "warum nicht, sollte man sofort umsetzen".

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