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Außenpolitik

Laschet gesteht Fehler in seinem Buch ein

Von OÖN   31. Juli 2021 00:04 Uhr

Laschet gesteht Fehler in seinem Buch ein
Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet

BERLIN. Nach der grünen Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock musste jetzt auch der Unions-Kandidat für die Nachfolge Angela Merkels im Kanzleramt, Armin Laschet, Fehler in seinem Buch "Die Aufsteigerrepublik. Zuwanderung als Chance" aus dem Jahr 2009 eingestehen.

"Mindestens ein Urheber des im Buch verwendeten Materials wird weder im Fließtext noch im Quellenverzeichnis genannt. Um zu klären, ob es weitere Fehler gibt, werde ich unverzüglich die Prüfung des Buchs veranlassen." Es gebe in dem Buch offenkundig Fehler, die er verantworte. "Dafür möchte ich ausdrücklich um Entschuldigung bitten, denn sorgfältiges Arbeiten beim Verfassen von Werken und die Achtung des Urheberrechts sind für mich auch eine Frage des Respekts vor anderen Autoren."

Zuvor war auf Twitter ein Hinweis auf mögliche Parallelen zwischen einer Passage aus Laschets Buch und einer anderen Veröffentlichung publik gemacht worden. In dem Buch forderte der heutige Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen eine "dritte deutsche Einheit": Nach der Eingliederung der Vertriebenen und der Wiedervereinigung stehe die Integration der Zuwanderer an.

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