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Außenpolitik

"Es war die Ehre meines Lebens": Trump-Sprecherin geht mit Ende Juni

15. Juni 2019 00:04 Uhr

"Es war die Ehre meines Lebens": Trump-Sprecherin geht mit Ende Juni
Enge Vertraute: Trump, Sanders

WASHINGTON. Sarah Huckabee Sanders verlässt überraschend das Weiße Haus.

Nächster prominenter Abgang im Team von Donald Trump: Sarah Huckabee Sanders, die Sprecherin des US-Präsidenten, verlässt mit Ende Juni überraschend das Weiße Haus. Die 36-Jährige sagte vor Reportern, sie habe Trump erst am Donnerstag über ihre Entscheidung informiert, die eine der schwierigsten überhaupt gewesen sei.

Sanders betonte, der Job als Sprecherin des Weißen Hauses sei eine "einmalige Gelegenheit" gewesen. "Es war die Ehre meines Lebens, sogar die schwierigen Tage sind besonders." Sie wolle nun aber mehr Zeit mit ihrer Familie und ihren vier, fünf und sieben Jahre alten Kindern verbringen. Wer ihr nachfolgt, ist noch unklar.

Die Tochter des republikanischen Ex-Gouverneurs und Präsidentschaftsbewerbers Mike Huckabee war nach turbulenten Monaten im Juli 2017 auf Sean Spicer als Sprecherin des Weißen Hauses gefolgt. Sie gilt als umstritten. Die früher üblichen täglichen Briefings von Journalisten in der US-Hauptstadt gab es zuletzt kaum noch.

Der von Trump verachtete US-Sender CNN schrieb gestern: "Sarah Sanders’ primäres Vermächtnis wird der Tod des Pressebriefings sein." Sanders’ letzte kurze Pressekonferenz im Briefingraum war am 11. März. Sanders hat zudem bei Pressekonferenzen nachweislich mehrfach gelogen, wie sie sogar selbst in Interviews mit FBI-Sonderermittler Robert Mueller einräumen musste.

Trump lobte seine scheidende Mitarbeiterin: "Sie ist eine besondere Person mit außergewöhnlichen Talenten, die unglaubliche Arbeit geleistet hat." Er hoffe, sie werde als Gouverneurin in Arkansas kandidieren und in die Fußstapfen ihres Vaters treten.

Steht auch Conway vor dem Aus?

Wirbel gab es gestern auch um Trumps Beraterin Kellyanne Conway. Sie soll einer Empfehlung einer unabhängigen US-Regierungsstelle zufolge ihren Posten im Weißen Haus räumen. Conway habe mehrmals gegen den sogenannten Hatch Act verstoßen – ein Gesetz, das es Regierungsmitarbeitern verbietet, Wahlkampf zu machen.

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