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Weltspiegel

Licht aus für das Klima: "Earth Hour" trotz Pandemie

Von nachrichten.at/apa   29. März 2020 10:43 Uhr

Die Skyline von Bangkok

GENF/CANBERRA. Trotz weltweiter Einschränkungen durch das Coronavirus hat am Samstag die weltweite Klimaschutz-Aktion "Earth Hour" stattgefunden.

Den Anfang machten Neuseeland, Fidschi und Australien, wo zum Zeichen für das Klima an berühmten Bauwerken und in Wohnungen für eine Stunde die Lichter ausgingen.
Mit der "Earth Hour" will die Umweltschutzorganisation World Wide Fund For Nature (WWF) ein Zeichen für Klima- und Umweltschutz setzen. Die Dunkelheit soll auf Ressourcenverschwendung hinweisen und die Menschen zum Nachdenken bringen. Rund um den Globus gingen jeweils um 20.30 Uhr Ortszeit für eine Stunde die Lichter aus. Erstmals fand die Aktion 2007 in Sydney statt.

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Bild 1/10 Bildergalerie: "Earth Hour": Auf der ganzen Welt gehen die Lichter aus

Weltweit beteiligten sich zahlreiche Städte: Im neuseeländischen Auckland wurde der Sky Tower eine Stunde lang dunkel. In Sydney erloschen die Lichter am bekannten Opernhaus und an der Harbour Bridge. In Deutschland blieb es etwa am Brandenburger Tor oder am Kölner Dom dunkel.

Australiens WWF-Chef Dermot O"Gorman sagte, in der Corona-Krise sei es wichtiger denn je, als Gemeinschaft verbunden zu bleiben und nach positiven Wegen zu suchen, um einen Beitrag zu leisten. Alle öffentlichen Veranstaltungen im Rahmen der Aktion waren aus Sicherheitsgründen abgesagt worden, um eine Verbreitung des Virus zu verhindern.

Schönbrunn im Dunkeln

Auch in Österreich beteiligten sich zahlreiche Städte und Gemeinden, Sehenswürdigkeiten und Unternehmen an der Aktion. So drehten zum Beispiel in Wien das Schloss Schönbrunn und das Museumsquartier oder die Städte Graz und Salzburg für eine Stunde ihre Lichter aus.

"Wir müssen Europa und Österreich langfristig krisensicher aufstellen. Wer in den Schutz von Klima und Umwelt investiert, erhöht die Lebensqualität, schafft Arbeitsplätze und stimuliert die Wirtschaft. Im Gegensatz dazu würden weitere fossile Subventionen die Erderhitzung befeuern und zukünftige Notfälle noch wahrscheinlicher machen", sagte WWF-Programmleiterin Hanna Simons unter Verweis auf die Warnungen der Klimawissenschaft.

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