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Oberösterreich

24,2 Grad: So warm war es im Februar noch nie

GÜSSING/LINZ. Am Donnerstag wurde im Burgenland und in der Steiermark mit 24,2 Grad der österreichische Temperaturrekord für den Monat Februar geknackt. Oberösterreichs "Wärmepol" war Weyer 19,3 Grad.

Wetter

Sonnenanbeter sollten heute noch die frühlingshaften Temperaturen genießen. Am Wochenende präsentiert sich das Wetter wechselhaft. Bild: (APA)

24,2 Grad zeigte die Thermometer am frühen Donnerstagnachmittag bei strahlendem Sonnenschein in Güssing und Deutschlandsberg. Damit wurde im Südburgenland sowie am Fuße der Koralpe ein neuer österreichischer Temperaturrekord für den Monat Februar aufgestellt. Diesen hielt bislang Bruck an der Mur mit 23,6 Grad aus dem Jahre 1960.

Doch nicht nur in Güssing und Deutschlandsberg war es ungewöhnlich warm, bis auf Oberösterreich und Wien konnte in jedem Bundesland die 20-Grad-Marke geknackt werden. Platz zwei der wärmsten Orte Österreichs geht am Donnerstag an Bad Radkersburg mit 23,0 Grad. Auf's Stockerl schaffte es auch noch Graz-Strassgang mit 22,9 Grad. 

Auch wenn unser Bundesland heute mit keinem neuen Rekord aufwarten konnte, mussten die Oberösterreicher nicht frieren. Bei bis 19,3 Grad, gemessen in Weyer (Bezirk Steyr-Land), zog es am Nachmittag viele Landesleute ins Freie. 18,9 Grad zeigten die Thermometer laut Wetterdienst UBIMET in Micheldorf (Bezirk Kirchdorf an der Krems) und Altmünster (Bezirk Gmunden). 

 

Mehr als 20 Grad im Februar, ist das normal? Dieser Frage geht auch OÖN-TV nach:

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Und so geht es mit dem Wetter weiter

Mit dem Beginn des meteorologischen Frühlings am Freitag ist es vorbei mit dem stabilen Hoch. Laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) kommen wechselhafte Tage, und das in jeder Hinsicht. Von Sonne, Wolken, Regen bis hin zu großen Temperaturunterschieden je nach Region und Wind ist alles dabei.

Im Detail: Am Freitag überwiegen in der Nordhälfte die Wolken und an der Alpennordseite regnet es auch immer wieder, sonst ziehen nur zeitweise Regenschauer durch. Die Schneefallgrenze pendelt um 1000 Meter Seehöhe. Im Süden und zum Teil im Osten bleibt es weitgehend trocken, Sonne und Wolken wechseln einander ab. Der Wind weht schwach bis mäßig, am Alpenostrand auch lebhaft, aus West bis Nordwest. Von null bis neun Grad in der Früh steigen die Temperaturen auf sieben bis 15 Grad.

Aktuelle Temperaturen und die Prognose für die kommenden Tage auf nachrichten.at/wetter

Am Samstag ist im Westen und Süden trockenes und oft auch schon sonniges Wetter zu erwarten. Im Norden und Osten hingegen machen sich noch viele Wolken bemerkbar und dort regnet es noch gebietsweise, am meisten entlang der Alpennordseite sowie am Alpenostrand. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 600 und 1.000 Metern Seehöhe. Der Wind weht schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen. Die Frühtemperaturen reichen von minus ein bis plus fünf Grad, die Tageshöchstwerte von vier bis 13 Grad, mit den höchsten Temperaturen im Süden und Westen.

Am Sonntag ziehen im Norden und Osten zeitweise dichtere Wolken durch, mitunter starke Bewölkung gibt es direkt an den Alpen. Hier regnet es vor allem in der Früh noch etwas. Ansonsten gehen nur vereinzelt Schauer nieder, bevor es am Nachmittag abtrocknet und sich wieder zunehmend die Sonne durchsetzt. Vom Innviertel bis zum Wienerwald bläst der Westwind abschnittsweise lebhaft. Im Westen und Süden verläuft der Tag hingegen generell trocken, bei wenigen Wolken überwiegend sonnig und zudem eher schwach windig. Die Frühtemperaturen liegen bei minus zwei bis plus sieben Grad, die Tageshöchsttemperaturen bei zehn bis 15 Grad.

Am Montag beginnt der Tag noch verbreitet sonnig. Bereits am Vormittag aber greift eine Kaltfront mit Regen auf den Westen über. Dazu wird es ungemütlich mit stark auffrischendem Westwind. Nach und nach wird es kälter und die Schneefallgrenze sinkt am Nachmittag unter 1.000 Meter Seehöhe. Im Osten und Süden verläuft der Vormittag noch trocken und teils sonnig, ehe sich die Niederschläge auch hierher ausbreiten. Im Süden kann der Regen später auch kräftig werden. Der westliche Wind legt tagsüber überall an Stärke zu. Die Frühtemperaturen erreichen ein bis acht Grad, die Tageshöchstwerte zehn bis 19 Grad.

Am Dienstag zieht eine weitere Störung über Österreich. Sie bringt dichte Wolken, Niederschläge und sinkende Temperaturen. Am meisten Niederschlag fällt entlang der Alpennordseite im Westen. Die Schneefallgrenze bewegt sich zwischen 600 und 1.200 Metern Seehöhe. Zwischendurch zeigt sich ab und zu die Sonne, häufiger zeigt sie sich abseits der Berge und generell im Süden. Immer wieder bläst kräftiger, böiger Wind aus westlichen Richtungen, windschwach bleibt es nur im Süden und Südosten. Von minus zwei bis plus sechs Grad in der Früh steigen die Temperaturen auf fünf bis zwölf Grad.

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Artikel nachrichten.at/jup/apa 28. Februar 2019 - 16:25 Uhr
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