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Weiter Warten auf Eröffnung der Freibadsaison im Welser Welldorado

Von Michaela Krenn-Aichinger, 13. Mai 2024, 16:46 Uhr
Welldorado
Noch fahren die Bagger auf dem 45.000 Quadratmeter großen Freibad-Areal Bild: krai

WELS. Bei badetauglichen Temperaturen wird noch eifrig gearbeitet und saniert.

Statt den Bademeistern haben im Welser Freibad noch immer die Bauarbeiter und Gärtner, die auf etlichen Liegeflächen den Rasen neu anlegen müssen, das Sagen. Um einen Monat verzögert sich wie berichtet der Saisonstart im Welldorado. Geöffnet wird erst am 30. Mai zu Fronleichnam, an diesem Tag ist als kleine Entschädigung für den verspäteten Saisonstart der Eintritt dafür frei.

"Ursprünglich wollten wir am 1. Mai aufsperren, aber leider hat das nicht so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt haben", sagte Bürgermeister Andreas Rabl (FP) am Montag bei einer Baustellenbesichtigung mit Medienvertretern und Professionisten. So sei unter anderem ein Keller gefunden worden, von dem niemand wusste, dass er existierte, auch Lieferverzögerungen und die teils schwierige Witterung hätten die Umbauarbeiten in die Länge gezogen.

2,5 Millionen werden investiert

Die Stadt Wels hat nach der Sanierung des Hallenbades um zwölf Millionen Euro nun weitere 2,5 Millionen Euro in die Außenbereiche investiert. Wege wurde neu angelegt, der alte Kabinenhof, WC-Gebäude und die Duschplätze erneuert. Ebenfalls neu sind die Rutsche beim Erlebnisbecken, die Fassade (Zwergerlhaus und Radlertreff), der Gastrobereich im hinteren Teil des Areals und der Zaun. "Viele Welser Unternehmen sind zum Zug gekommen, das Resultat spricht für sich", sagt FP-Stadtrat Ralph Schäfer (Bauen).

Im hinteren Bereich des rund 45.000 Quadratmeter großen Geländes werden die Bauarbeiten noch länger dauern. "Wir haben dort 6000 Quadratmeter für die Motorikarena abgezweigt, in die 400.000 investiert werden", sagt FP-Vizebürgermeister Gerhard Kroiß, der für die Freizeitbetriebe zuständig ist. Die Hälfte der Investitionskosten für das kostenlose Bewegungsangebot für alle Altersgruppen steuert das Sportressort des Landes bei. Das neue Freizeitangebot, das ab September zur Verfügung stehen soll, ist Teil der Motorikpark-Offensive des Sportlandes Oberösterreich.

Zurück zu den Gärtnern, die zig Quadratmeter neu begrünen müssen. Auf die Frage, ab wann man ihre mühevoll angelegten Rasenflächen betreten darf, sagt ein Gärtner "Frühestens in sieben Wochen." Daher müssten nach dem Öffnen des Freibades ein Teil der Liegeflächen gesperrt bleiben, bis der Rasen so robust ist, dass ihn die Besucher betreten dürfen. "Wir hoffen, dass sich die Badegäste daran halten", sagt Patrick Würger, Betriebsleiter des Welldorado. Beschäftigt sind im Welldorado 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Personal wird weiterhin gesucht, bei den Bademeistern gibt es derzeit keine Engpässe, es fehlt allerdings noch an Reinigungskräften.

Im Vorjahr zählte das Freibad 85.800 Gäste, den absoluten Rekord mit 91.100 Besuchern gab es im Jahr 2015. Bis zu 5000 Besucher frequentieren an heißen Sommertagen das Freibad.

Der Einzeleintritt kostet heuer 5,80 Euro (im Vorjahr: 5,50 Euro). Der Zehnerblock kommt für elf Eintritte auf 57,70 Euro. Dauerkabinen, die für 125,50 Euro gemietet werden können, können ab 27. Mai eingeräumt werden.

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Autorin
Michaela Krenn-Aichinger
Lokalredakteurin Wels
Michaela Krenn-Aichinger
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3  Kommentare
3  Kommentare
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ooewe_post (30 Kommentare)
am 16.05.2024 13:03

Welldorado Wels - ein Endlos-Skandal seit Übernahme (2015/16) durch den zuständigen Referenten FP-Vizebürgermeister Gerhard Kroiß.
Für das Team Rabl wäre der entdeckte Keller doch die ideale Location über dieses ewige Trauerspiel eben dort doch intensiver personelle Überlegungen anzustellen.
Ganz nebenbei: Politisch wären die Nutzungsmöglicheiten der unterirdischen Räumlichkeiten nahezu unbegrenzt. Diese könnten u.a. beispielsweise als abgeschiedener Tagungsort für den ebenfalls erst kürzlich medial entdeckten "geheimen Gestaltungsbeirat" dienen - das spart Zeit, Mittel und möglicherweise weitere negative Berichterstattung.

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A.Hofer (139 Kommentare)
am 15.05.2024 06:35

Lieferverzögerungen? Wenn die Unternehmen über mangelnde Aufträge klagen, ist das eine Ausrede.

Das schlechte Wetter war einmal. "Dank" Klimaerwärmung arbeiten die Baufirmen im Winter praktisch durch.

Und schlecht war das Wetter in den letzten Monaten sicher nicht.

Ein wirklich guten Baudirektor hätte das geschafft. Zumindest in der Vergangenheit war das so!

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MartinH (1.129 Kommentare)
am 14.05.2024 08:10

Als Grund für die Verzögerung einen Keller anzugeben, von dem niemand etwas gewusst hat ist lustig. Wir reden von einem Freibad! Ich hoffe mal, dass Termine ausgemacht wurden und dies schlussendlich zu Zahlungen der Lieferanten führt.

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