Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    Anmeldung
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.

gemerkt
merken
teilen

Unter dem Strich blieb Vorwärts über dem Strich

Von Hannes Fehringer, 09. Juni 2024, 15:03 Uhr
Der Unbezwingbare: Valerian Hüttner rettete den nötigen Punkt.
Bild: Josef Moser

STEYR. Wenigstens sicherten die Rot-Weißen mit einem 0:0 gegen Weiz aus eigener Kraft den Klassenerhalt. Für Trainer Markus Eitls junge Mannschaft war es die Reifeprüfung in der Regionalliga mit dem bei der Matura üblichen Nervenflattern. 

 Der Mähroboter, der von der Softwarefirma BMD von Präsident Markus Knasmüller speziell programmiert wurde, und Platzwart Rudolf Pimsl haben den Rasen gepflegt und gedüngt, viel besser können sie es im Wembley-Stadion auch nicht. Gut so, denn dann kann über den Saisonabschluss der Vorwärts gegen den SC Weiz das Gras schneller wachsen.

Die Wahrscheinlichkeit war zwar so gering wie ein zur Hälfte richtig angekreuzter Totoschein, aber rein rechnerisch hätte die Steyrer noch der Abstieg aus der Regionalliga ereilen können, wenn sie nicht mindestens einen Punkt holen würden.

Trainer Markus Eitl, dessen Einwechslungen nach der Pause wirkten, durchlebte eine "Achterbahnfahrt der Gefühle" und Vize-Präsident Reinhard Schlager "einige meiner schlimmsten Minuten". Die Vorwärts-Elf, die sich nicht auf das Geschehen auf den anderen Fußballplätzen verlassen wollte, wollte und konnte nicht. Die Gäste aus der Steiermark, die noch um den fünften Tabellenplatz und die ÖFB-Cup-Teilnahme liefen, wollten und konnten letztlich auch nicht, weil Valerian Hüttner in der 52. Minute mit einer unglaublichen Rettungstat dem todsicheren Torschuss von Jan Niklas Ostermann direkt vor ihm am Fünfer noch die Hand entgegenstreckte. Sein Big Save war die Schlüsselszene. Vorwärts – "unsere jungen Spieler schwankten zwischen Angstphasen und einer eigentlich sehr guten Meisterung der Lage hin und her", sagte Eitl nach Abpfiff – wachte in der zweiten Halbzeit auf, ein Lucky Punch gelang den Steyrern wie den Steirern zum späten Zeitpunkt nicht.

Zum Schluss war klar, dass sich die Mühe zumindest für das Selbstwertgefühl ausgezahlt hat. Der WAC verlor klar 0:4, Gleisdorf spielte gegen Wallern nur 1:1, die Vertreibung des Abstiegsgespenstes wäre für die Rot-Weißen also auch ohne eigenes Zutun und mit fremder Hilfe aufgegangen.

Zufrieden stiegen auch die Weizer bei der Rückfahrt von der Volxstraße in den Mannschaftsbus: Der eine Punkt aus dem torlosen Remis reichte für den fünften Tabellenplatz, Trainer Alois Hödl macht sich schon Gedanken über die Vorbereitungsspiele für den ÖFB-Cup.

Vor den 1020 Fans der Rot-Weißen, die traditionell zum Saisonabschluss bei der Afterparty von den Vereinssponsoren BMD und Obermair Immobilien mit Freibier bewirtet wurden, legte die junge vorwärts-Elf ihre Reifeprüfung ab. Manche haben die Matura mit Nervenflattern bestanden, aber die weiße Fahne weht.

mehr aus Steyr

Die besten Sensenmäher kommen aus der Region

Rund um Dirk Stermann braut sich was zusammen

Nichts zu klagen beim Sommerfest

W75-Turnier: Amstetten schlägt jetzt im internationalen Damen-Tennis auf

Autor
Hannes Fehringer
Lokalredakteur Steyr
Hannes Fehringer
Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

0  Kommentare
0  Kommentare
Die Kommentarfunktion steht von 22 bis 6 Uhr nicht zur Verfügung.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben.
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
Aktuelle Meldungen