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Behamberger Maibaumdiebstahl wurde mit 50 Litern "Bußbier" geahndet

Von Hannes Fehringer, 10. Juni 2024, 20:43 Uhr
Im Käfigwagen wurden die gemeinen Maibaumdiebe aus Wolfsbach und Seitenstetten zum Prozess gefahren.
Bild: Franz Putz

BEHAMBERG. Die Delinquenten der Seitenstettner und Wolfsbacher Landjugend saßen wie die armen Sünder im Käfigkarren. Der brauchtumsmäßige Schauprozess hatte viele Kiebitze, die sich zerkugelten.

Weil sie die politische Verantwortung nicht von sich weisen konnten, dass dieser gemeine Maibaumdiebstahl überhaupt geschehen konnte, wurden Behambergs Bürgermeister Karl Stegh und der Wolfsbacher Vizebürgermeister Johann Reitbauer vom Laienrichter Leopold Ratzberger verknackt.

Die Landjugend aus Wolfsbach und Seitenstetten hatte in einer Nacht-und-Nebel-Aktion zwei Maibäume vom Wachtberg und vom Ortszentrum gestohlen. Weil das Bußgeld nur in flüssiger Form abgestattet werden kann, wurden die beiden Gemeindeoberhäupter wegen des Versäumnisses ihrer Aufsichtspflicht über das hehre Brauchtum zur Zwangsspende von jeweils 50 Litern Freibier verurteilt. Die Straftäter aus den Reihen der Seitenstettner und Wolfsbacher Landjugend hatten im Gegensatz zu den vielen Zuschauern des Schauprozesses am Dorfplatz wenig bis gar nichts zu lachen. Sie wurden in aller Härte des Gesetzes in einem Käfigwagen zu ihrer bereits vorweg feststehenden Verurteilung vorgeführt, da konnten sich die Strafverteidiger der Diebe, Jugendgemeinderat Martin Fuchsberger und die geschäftsführende Gemeinderätin Tamara Starzer, auch noch so bemühen. Zur Strafe wurden die Delinquenten mit grüner Farbe bespritzt und zur Abschreckung von Nachahmern wurde ihnen auch noch das Gesicht geschminkt. 

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Autor
Hannes Fehringer
Lokalredakteur Steyr
Hannes Fehringer

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