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Zombies, Vampire und Monster in der Manege: "Zirkus des Grauens" kommt

Von Hannes Fehringer, 06. September 2017, 00:04 Uhr
Zombies, Vampire und Monster in der Manege: "Zirkus des Grauens" kommt
Nur von der Maske übel zugerichtet: Akrobat André Reinhard Bild: Reinhard

STEYR, AMSTETTEN. Der Bayer Markus Reinhard hat vor drei Jahren seinen Zirkus "Aros" in ein Gruselkabinett verwandelt. Die schaurig-lustigen Gespensterakrobaten gastieren in Steyr und Amstetten.

Heute fließt in der Manege nur noch Theaterblut, vor sieben Jahren leider echtes eines Artisten: Vor den Augen der entsetzten Zuschauer stürzte André Reinhard bei einem Gastspiel in Mank im Mostviertel vom Trapez und rührte sich nicht mehr. Der schwer verletzte Artist wurde mit zwei gebrochenen Beinen ins Amstettner Krankenhaus geflogen und sofort notoperiert.

Der alteingesessene bayerische Wanderzirkus hieß damals noch "Aros", hatte Pferde und Kamele, die brav in der Manege der Dressur folgten, und Clowns, die zum Gaudium der Kinder Klamauk trieben. 2014 mottete Zirkusdirektor Markus Reinhard, der den Absturz seines Bruders mitansehen musste, den herkömmlichen Zirkus ein und ging erstmals mit dem Horrorspektakel "Zirkus des Grauens" auf Tournee. Statt sich in Glitzerkostüme zu zwängen, trugen die Artisten zerlumpte Jeans und ihre Gesichter wurden zu Fratzen geschminkt. "Ich hatte schon vor 18 Jahren die Idee zu einem Zirkus zu Halloween, aber das war ein Flop", erinnert sich Markus Reinhard, der als Vampir im Zirkusdirektorenfrack durch das Programm führt. Vor drei Jahren schwappte der Rummel der "Horror-Shows" von den USA nach Europa über. "Da war die Zeit reif", sagt Reinhard, dessen Premierenrevue so erfolgreich war, dass sein Geisterzirkus sofort Nachahmer in der Branche fand.

Jetzt balanciert sein Bruder, den die Ärzte in Amstetten wieder völlig hergestellt hatten, als ein Doktor Frankenstein über das "Rola Rola" und vollbringt unglaubliche Handstandsakrobatik. Wenngleich die Gänsehaut jetzt vornehmlich das gruselige Outfit der Akteure aufjagen soll, wagen sich die 20 Artisten der Truppe noch immer auf das Trapez und Hochseil hinauf. Die Nummern sind natürlich so gut vorbereitet und eingeübt, dass keine der Gestalten aus der Unterwelt wirklich mit ihrem Leben spielt. Möglicherweise ist der Hype um die "Zirkusse des Grauens" auch wieder mal vorbei, sagt Reinhard. Dann will er die Leuchtstoffröhren für den Zirkus "Aros" wieder aus dem Depot holen, mit der Peitsche knallen und wieder Pferde durch die Manege treiben.

"Zirkus des Grauens" – erster österreichischer Horrorzirkus: 21.9. bis 24.9., Reithoffer Areal, Pyrachstraße, Steyr; 29.9. bis 1.10., Amstetten-Greinsfurth.

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