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Westspange: Die Landesregierung beschließt Trassenplan

Von Kurt Daucher, 30. Juli 2015, 00:04 Uhr
Der "erste Abschied": Hiesl geht nach 20 Jahren als ÖAAB-Chef
Franz Hiesl Bild: VOLKER WEIHBOLD

STEYR. Alle 534 Einwendungen sind geprüft. Rückmeldungen bekommen die Absender nicht.

Die Trassenverordnung für die Steyrer Westspange soll in der nächsten Sitzung der Oö. Landesregierung beschlossen werden. Diese findet am Montag, 10. August, statt. Das hat Landeshauptmannstellvertreter Franz Hiesl gestern mitgeteilt. "Ich kann mir gut vorstellen, dass es ein einstimmiger Beschluss wird", so der Straßenbaureferent. Auch Landesrat Rudi Anschober, Grüne, werde wohl zustimmen.

Um die Verordnung zur Beschlussfassung einzureichen, mussten alle 534 Einwendungen abgearbeitet werden. Das habe einige Wochen gedauert, heißt es dazu aus Hiesls Abteilung. Am intensivsten habe man sich mit Einwendungen von Grundbesitzern, über deren Grundstücke die Westspange führen soll, auseinanderzusetzen gehabt – ebenso mit jenen von Anrainern, die sehr nahe an der geplanten Trasse zu Hause sind.

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Steyr Westspange

PDF-Datei vom 29.07.2015 (23.227,34 KB)

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Bald beginnt die Detailplanung

Persönliche Rückmeldungen bekommen die Damen und Herren, die ihre Vorbehalte gegen die Trasse eingebracht haben, nicht. Das sei nicht vorgesehen. Die Einwendungen bleiben aber Bestandteil des Verfahrens, das im weiteren Verlauf auch noch von übergeordneten Instanzen geprüft wird.

Wann mit dem Bau des 4,1 Kilometer langen Straßenstücks frühestens begonnen wird: Darauf konnte Hiesl noch keine Antwort geben. Nach dem Beschluss in der Landesregierung könne aber mit der Detailplanung begonnen werden. In der Folge gehe es an Grundeinlösen, schließlich an die Bauausschreibung. Am ursprünglichen Plan, dass noch in der nächsten Amtsperiode (bis 2021) gebaut wird, sollte aber festzuhalten sein.

Dass Steyr die Westspange braucht, ist sich Hiesl sicher: "Steyr lebt davon, dass das Verkehrsaufkommen zunimmt. Dafür brauchen wir eine entsprechende Infrastruktur." Er gehe davon aus, dass die Westspange nicht verhindert werden kann.

Ganz ähnlich argumentiert auch Bürgermeister Gerald Hackl. "Das ist das letzte große Straßenprojekt, das wir in Steyr noch brauchen", so der Stadtchef. Baustadtrat Markus Spöck: "Der Großteil der Steyrer steht hinter dem Projekt. Dass nicht jeder Freude damit hat, ist verständlich. Ich würde viel lieber aber darüber diskutieren, wie wir betroffene Anrainer bestmöglich schützen können, als dass das Projekt als Ganzes in Frage gestellt wird."

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15  Kommentare
15  Kommentare
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gscheidle (4.080 Kommentare)
am 02.08.2015 15:29

Steyr ein Sonderfall. Was bei den Straßenbauten in Steyr schon ge- und verpfuscht wurde geht auf keine Kuhhaut. Wenn bei einer geplanten Umfahrung eine ampelgeregelte Kreuzung (Bauhaus) errichtet und nicht kreuzungsfrei eingebunden wird, frage ich mich schon, ob man ernsthaft fließenden Verkehr wünscht!

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steyrer1971 (122 Kommentare)
am 31.07.2015 10:10

Schön langsam frage ich mich generell ob in Steyr überhaupt noch was möglich ist?
Denn egal worum es geht es wird mal sofort gejammert und gesudert.
Siehe Fischaufstieg.
Das Stadtbild wird zerstört und was weiß ich noch was.
Jetzt ist der Plunder fertig und wen störts?

Mich auf jeden Fall nicht.

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Plaudertasche1970 (2.682 Kommentare)
am 31.07.2015 10:06

Sehr ungeschickte Vorgehensweise vor der Wahl .... zwinkern

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MrRight (34 Kommentare)
am 31.07.2015 09:46

Die nächste Wahl kommt ja zum Glück bestimmt im September. Wahltag ist Zahltag.

Alle die gegen diese Verschwendung sind dürfen ihr Kreuzerl diesmal nicht bei SPÖVP machen. Grüne und neos haben sich ja ganz klar gegen die Westspange ausgesprochen.

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hinterste (344 Kommentare)
am 30.07.2015 21:39

Sollen doch ruhig den Trassenplan beschließen.
In der Sache liegen jetzt bereits 2 Verfahren beim VwGH zur Entscheidung an. Der Hackl sei sichtlich schon etwas nervös. Gehn die letzten Jahre - besonders die von ihm so protegierten Projekte - den Bach bzw. die Enns runter. Kein EKW Kraftwerk bei der Rederinsel, bislang keine Dukartgarage, bislang kein EkZ am Tabor usw.
Hackl hat auch kürzlich Herrn Lindlgruber erklärt, wie er die EUR 4 Mio. mit 2% Bankzins finanzieren wird. Nur wenn die Zinsen hochgehen, dann .........

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Michl77 (1 Kommentare)
am 30.07.2015 21:22

Hr. Hiesl sagt und ich zitiere: "Steyr lebt davon, dass das Verkehrsaufkommen zunimmt." D.h. Hr. Hiesl wünscht, dass Steyr mehr Verkehr bekommt und dafür brauchen wir die Westspange. Er hat absolut recht. Mit der Westspange bekommen wir mehr Verkehr. Mehr Belastung als Entlastung. Mehr Lärm, mehr Abgase, mehr Transit, mehr Schulden... Ein Hoch auf die Westspangenbefürworter - doch eines kann euch Befürwortern gewiss sein: Unwissenheit schützt nicht vor Strafe. Denn auch ihr werdet euch einmal diese Straße noch wegwünschen, wenn ihr nur ein gewisses Maß an Vernunft und Verantwortung für die Zukunft der nächsten Generationen habt.

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DenkenHilft2015 (70 Kommentare)
am 30.07.2015 20:01

Manche machen es sich wirklich "extrem leicht"... grinsen

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xtremlight (226 Kommentare)
am 30.07.2015 18:14

Ich freu mich drauf, es wird ein mehr als sinnvolles Projekt und einige Teile Steyrs massiv entlasten.

Es freut mich dass die Gegner mit ihren teils sinnlosen Argumenten einfach ignoriert werden!

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gerry_steyr (12 Kommentare)
am 30.07.2015 18:46

xtremlight, bitte erhellen Sie ALLE Steyrer mit Ihrem Wissen! Welche Teile von Steyr werden massiv entlastet? Haben Sie den Endbericht des Trassenauswahlverfahrens gelesen? Ist Ihnen der Umweltbericht des Landes OÖ bekannt? Möchten Sie bitte so freundlich sein, und die Stellungnahme der OÖ Umweltanwaltschaft lesen? Dann erwarte ich gerne Ihre qualifizierten und sinnvollen Argumente für dieses sinnlose Projekt.

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xtremlight (226 Kommentare)
am 30.07.2015 19:10

Und da sind sie schon die Gegner - süß irgendwie:)

Ihr habt verloren - seht es ein!

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DenkenHilft2015 (70 Kommentare)
am 30.07.2015 18:56

Ein wahrer Denker und Demokrat spricht hier. grinsen)))

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xtremlight (226 Kommentare)
am 30.07.2015 19:17

Demokratie bedeutet nicht dass sich 1000 Gegner aufregen können und das wird dann in ihrem Interesse entschieden. zwinkern

Die Mehrheit interessiert sich nicht dafür oder ist begeistert. zwinkern

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DenkenHilft2015 (70 Kommentare)
am 30.07.2015 09:54

KEINE ENTLASTUNG, sondern BELASTUNG
Jetzt wird plötzlich so getan, als ob Steyr die Westspange aus ANDEREN Gründen braucht. Stimmt das jetzt?!?
OÖ und Linz werden schon was davon haben (Transit, Entlastung von Linz etc.), die Frage ist, auf wessen Kosten. Ich denke auf Kosten der Steyrer, warum sonst zahlt das Land 90%? Die Lebensqualität, die Natur, die Schönheit der Landschaft etc. waren BISHER DAS Kapital von Steyr, was bleibt davon?
Ennserstraßenausbau UND v.a. SÜDSPANGE sind die nächsten Projekte. Warum wird das hier verschwiegen?

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xtremlight (226 Kommentare)
am 30.07.2015 19:15

Da finde ich die Ennerstraße wesentlich furchtbarer als die Westspange!

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Qwertz1 (1.350 Kommentare)
am 30.07.2015 22:06

oh ja ... den Land ist grundsätzlich alles egal, hauptsache straße und der öffentlichen Voll pfostingers wirtschaft rollt mit vielen lkws.
Bei der Südspange werden sie zum 2 mal über meine grund fahren und dann gibt es nix mehr.
Beantragt mal eine geschw.beschränkung... hat da ein erlebnis...
ich: "ihr mahct ja nur was wenn ich hier eine firma hätte".
Land: "Nein, nicht wahr"
Ich: "Doch" und weiter "oder es muss einen Toten geben"
Land: "Ja dann ist das eine neue Sachlage"
Ich: " Ok super, das merk ich mir!"

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