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Steyr

Skischaukel Hinterstoder-Wurzeralm Gutachter beginnen bald zu prüfen

Von Von Christopher Buzas   28. Juli 2010 00:04 Uhr

Skischaukel Hinterstoder-Wurzeralm Gutachter beginnen bald zu prüfen
Wo jetzt noch Naturschutzgebiet ist, könnten in absehbarer Zeit Skifahrer ihre Schwünge ziehen.

HINTERSTODER, SPITAL/PYHRN. Weiterhin eifrig gearbeitet wird an dem Konzept, die Skigebiete von Hinterstoder und Wurzeralm miteinander zu verbinden. „Momentan laufen bei den Gemeinden die Vorverfahren“, sagt VP-Tourismus-Landesrat Viktor Sigl.

Laut den derzeitigen Plänen möchte die Hinterstoder-Wurzeralm-Bergbahnen AG, an der auch Peter Schröcksnadel beteiligt ist, die Verbindung der beiden Skigebiete, mittels Lifte, über das Warscheneck führen. „Wir haben Grundvorstellungen, die wir mit dem Land Oberösterreich abgesprochen haben“, sagt VP-Landtagsabgeordneter Wolfgang Schürrer, der auch im Aufsichtsrat der Bergbahnen sitzt. Ihm sei jedoch bewusst, dass es Widerstand von Seiten der Naturschützer geben wird. Schließlich würde ein Teil der geplanten Trasse über ein erst 2007 geschaffenes Schutzgebiet führen. Nur das Land Oberösterreich könne laut Sigl mit einem Beschluss das Naturschutzgebiet wieder aufheben. „Man muss aber schauen, die Nachteile für die Umwelt so gering wie möglich zu halten“, sagt Schürrer. Gespräche mit Landwirten, die Teile der benötigten Flächen besitzen, seien gerade im Laufen, so der Landtagsabgeordnete. Auch sonst soll das Vorhaben bald in eine neue Phase eintreten. „In den kommenden Monaten ist geplant, mit der Erstellung von Gutachten zu beginnen“, sagt Sigl.

Die Bundesforste und der Alpenverein zeigen sich von dem Projekt naturgemäß wenig begeistert. „Wir haben Pläne gesehen, die wir nur ablehnen können“, sagt Eugen Schmid, erster Vorsitzender der Sektion Windischgarsten des Alpenvereines Oberösterreich. Auch Naturschutzlandesrat Manfred Haimbuchner (FP) spricht sich gegen das Projekt aus.

Sollte es zur Verwirklichung des Vorhabens kommen, muss auch das Hotelangebot in der Region ausgebaut werden. „Momentan gibt es für das Konzept zu wenig Betten“, sagt der Technische Vorstand der Bergbahnen, Helmut Holzinger.

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