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Bürgerinitiative "Grüngürtel" will Steyrer Westspange verhindern

Von Hannes Fehringer, 11. März 2015, 00:04 Uhr
Bürgerinitiative "Grüngürtel" will die Steyrer Westspange verhindern
Bürgerinitiative wehrt sich gegen 30 Millionen teure Tangente über Felder. Bild: Weihbold

STEYR. Straßenbaulandesrat Franz Hiesl (VP) hat in seinen Terminkalender geschrieben, dass die Westspange bis 2015 "baureif" sein soll.

Im April soll dafür die Trassenverordnung erlassen werden, dann kann die Umfahrungsstraße ausgepflockt werden, die den Ring um die Stadt schließt.

Während der Zeitplan im Rathaus und bei Bürgermeister Gerald Hackl (SP) Zufriedenheit schafft, wünschen die Landwirte und Anrainer des 4,1 Kilometer langen Straßenstückes den Baubeginn Lichtjahre in die Ferne. "Die Straße durchkreuzt alle Pläne, als Bauernfamilie unsere Kinder großzuziehen", sagt Geflügelzüchter und Eierproduzent Jürgen Hutsteiner. Mit dem Asphaltband quer über seine Äcker und Felder werde der Hof betriebswirtschaftlich kaum mehr mit den Maschinen zu bewirtschaften sein." Wie einige seiner Nachbarn lässt es Hutsteiner auch auf ein Enteignungsverfahren ankommen. Die Straße braucht er wie einen Kropf.

Heute Abend sitzen er und andere Trassenanrainer in einem Gasthaus zusammen, um den Widerstand zu organisieren. Ein Verein für die Bürgerinitiative "Grüngürtel statt Westspange" ist bereits gegründet und Alfred Rieger ihr Obmann. "Die Westspange wird ja nicht nur eine Ausweiche für den Lokalverkehr, sondern eine Route für den Transitverkehr", sagt der Maschinentechniker voraus, vor dessen Haus die Straße vorbeiführen wird. Aus der Luft gegriffen ist die Vorhersage nicht: Die Wirtschaftskammer hat vor einem Jahr vehement eine Anbindung an die B 309 gefordert, was sie mit der Stärkung des Wirtschaftsstandortes begründet hat.

Rieger befürchtet, dass sich die Lkw-Chauffeure vom GPS über die neue Westspange lotsen lassen und damit auf dem Weg in den Süden 29 Euro Autobahnmaut einsparen. Verkehr werde auch das neue Einkaufszentrum auf dem Tabor an den westlichen Rand verlagern, sagt Rieger: "Wir werden dann 12.000 Fahrzeuge pro Tag abbekommen." Die Bürgerinitiative wird im Internet über soziale Netzwerke versuchen, das Straßenbauprojekt zu hinterfragen. Von der Politik wird sie derzeit nur vom Spitzenkandidaten der Grünen, Kurt Prack, unterstützt.

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16  Kommentare
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Qwertz1 (1.350 Kommentare)
am 11.03.2015 20:47

Hier geht es gar nicht um die Stadt.
Es geht der Wirtschaftskammer nur um das Geldverdienen und das möglichst schnell und viel. Alles auf die Strasse alles im Kreis herumschicken bis zum Ersticken, es wird über Leichen gegangen. Hauptsache Geld.
Steyr ist zu klein für weitere utopische Verkehrsrouten.
Geht es nach der Wirtschaftskammer kommt noch mehr.
Hiesl natürlich von der selben partei natürlich geil darauf.

Schaut mal hier https://www.wko.at/Content.Node/steyr/20141120MOBILITAeT-ST-6Seiter-04.pdf
Auf Seite 2 und 3 die wollen nocht mehr.,

ich selber wohne weiter im Süden, hier rollt der Transit bereits vom Süden richtung Sattledt.
Hab schon zik Dinge im Rollen die würgen alles ab, Hauptsache LKW und wenn er dir die Lunge mit Dreck zustopt, dennen ist alles egal

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Batterie (94 Kommentare)
am 11.03.2015 13:32

30 Mio Euro vernichten,..
fruchtbares Ackerland asphaltieren,..
Existenzen von Bauern vernichten,..
Route für Transitverkehr schaffen..,

..... "wos stedn sunst no so im Derminkalenda vom Stroßnbaulondesrot?"

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Muendigerbuerger2015 (5 Kommentare)
am 11.03.2015 20:49

Alle welche wieder (wie immer und überall) protestieren, sobald in Ihrer Nähe eine Straße gebaut wird, soll bitte sein Auto abmelden um andere Bürger nicht zu belästigen.
In Kronstorf/Hargelsberg wurd der Bau der Schnellstraße mit dem Hinweis auf "die schönsten Äcker" jahrelang verhindert.
Heute befinden sich, über viele Kilometer, Schottergruben neben der Straße!!! Die B309 verbrauch nur einen Bruchteil dieser Grundstücksvernichtung (haben die armen Bauern wohl eine "Mörder Kohle" bekommen.
Ich gehe davon aus, dass der "Geflügelzüchter und Eierproduzent" seine Ware in Zukunft mit der Schubkarre und dem Bus ausliefert, aus Umweltgründen natürlich

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Qwertz1 (1.350 Kommentare)
am 11.03.2015 21:19

Wo wohne sie! Bzw was würden sie tuen, wenn seit dem Jahr 1500 immer wieder Vorfahren in Einklang mit der Natur Produkte für die Ernährung von Menschen hervorbrachten, und dann so was...
Und dann kommt so ein Trampelpfad für LKWs (von Autos rede ich nicht mehr) die einem alles zerstören. Wir brauchen Verkehrswege, aber nicht immer gleich neue wertvolle Grünflächen zerschneiden.
Seit 1.1.2015 sind bereits 16 000 000 m2 vernichtet worden.
Natürlich auch für sinnlose Parkpläteze für geldgierige Grosskaufhäuser.
Irgendwann ist alles zugepflastert.
Auch Tiere, Vögel und Käfer brauchen die Naturflächen - muss eh ned immer Landwirtschaft sein.
Bestehende Verkehrswege überdenken und effizienter gestalten, aber nicht einfach wo anders was neues hinpflastern.

PS... und was sagen´s wenn ich morgen bei ihrem Haus vorbeikomme und mir 2 m vom Garten als Längsstreifen abzweige...natürlich nur für Gemeinwohl und ohne Gegenleistung?

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DenkenHilft2015 (70 Kommentare)
am 12.03.2015 14:51

MündigerBürger2015 scheint Kants Verständnis von Mündigkeit nicht zu kennen. Dieses fordert unter anderem, dass sich jeder Mensch, so er kann (wer Genaueres wissen möchte möge Kant: Was ist Aufklärung? googeln), seines Verstandes bedienen soll.
Abgesehen davon, ob man nun philosophisch bewandert ist oder nicht, ist es, wie er ebenfalls nicht zu wissen scheint, eine Errungenschaft der Demokratie sich gegen als Missstände Empfundenes wehren zu können. Dies gesteht er scheinbar nur sich selber zu, indem er untergriffigst eine Bürgerinitiative als "Egoistenpack" bezeichnet. Eigentlich sollte jedEr nach dieser Überschrift schon wissen, womit er/ sie es zu tun hat.

Hat MündigerBürger2015 in seinem unverhohlenem Neid wenigstens einmal darüber nachgedacht, dass Bauernland den Bauern nur Geld einbringt, wenn sie es bewirtschaften? Warum sollte die "Mörderkohle" (lachhaft!) dann mit Händen und Füßen abzuwehren versucht werden? Denken hilft!

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Muendigerbuerger2015 (5 Kommentare)
am 12.03.2015 15:20

Für jede arrogante Klugscheißerei läßt sich irgend ein Philosoph missbrauchen.
Jene Bauern die Ihre Grundstücke in Schottergruben umwandelten haben dafür sehr wohl genug Geld erhalten.
Ach ja, nur zur Info:
Ich wohne am Land, umgeben von Felderund es ist echt lachhaft "in Einklang mit der Natur Produkte für die Ernährung von Menschen hervorbrachten" da kann ich nur den Kopf schütteln.
Ich weiß bereits Wochen im Voraus wenn Mais gepflanzt wird.
Und wiso?
Auf einmal werden alle Felder braun und es sieht die gesamte Landschaft wie eine Wüste aus weil nämlich alles killende Pflanzenschutztmittel gespritzt werden.
Na und zum drüberstreuen, Bienen kann man im Sommer an einer Hand abzählen (Äpfel am Bum mittlerweile ebenfalls).
Wenn genug Förderunmg fließt wirds, so wie bei der B309, ruck zuck gehen. Dafür wird das schwarze Land schon sorgen.

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DenkenHilft2015 (70 Kommentare)
am 12.03.2015 15:35

Was hat die Antwort mit meinem Post zu tun? Aber ich bin trotzdem dankbar! Sie beweist (zumindest mir), wie richtig ich mit meinem Ratschlag lag.

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Muendigerbuerger2015 (5 Kommentare)
am 13.03.2015 10:00

Selbstgerechtes, arrogantes mir san mir und der Rest der Welt sind lautern unterbelichtete Idioten.
Wegen EUCH Dauernörgler geht seit Jahren in diesem Land nichts mehr weiter.
Ihr könnt euch ruhig wieder philosophisch auskotzen, ihr seid mir kein weiters Posting wert.

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DenkenHilft2015 (70 Kommentare)
am 13.03.2015 11:24

(frei nach Wittgenstein, übrigens zwinkern Dass Allgemeinbildung so provozieren kann, finde ich höchstspannend.)

Das Versprechen lese ich gerne, da ja außer Beschimpfungen und Unterstellungen ohnehin nichts kommt.

Noch einmal: Freier Meinungsaustausch ist ein wichtiger Bestandteil der Demokratie, allerdings sollte man dabei doch auch vorher nachdenken. Wer sich nur mit Beschimpfungen und Verunglimpfungen zu helfen weiß, zeigt, dass er sich die Mühe nicht gemacht hat.

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Qwertz1 (1.350 Kommentare)
am 12.03.2015 23:06

keine Ahnung von der Materie. Zieh mal in ein Haus neben der Straße und dann reden wir weiter. Und gell das Essen kommt so ähnlich wie der Strom eben aus der Steckdose...

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( Kommentare)
am 13.03.2015 17:02

Warum protestieren die schwarzen Bauern nicht bei ihren Parteifreunden ? Eine kleine Auswahl: Hiesl, Higelsberger, Pühringer. Und vor Ort: Spöck, Mayerhofer usw. Alle sind sie für die Westspange ! Jetzt braucht man auf einmal die Öffentlichkeit und den " Berufs - Verhinderer " Prack !
Wenn es um Vorteile für das schwarze Klientel geht, wird im geheimen " Verhandelt °

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hinterste (344 Kommentare)
am 11.03.2015 09:58

braucht niemand wirklich.......außer einige "Wichtigtuer zum Bandlschneidn". Wie es gehn könnte, hat Herr Prack schon mal gezeigt.

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hoeninjo (652 Kommentare)
am 12.03.2015 10:54

fragen sie mal die leute die stundenlang im stau stehen und sich auf ihren arbeitsweg durch den resthof, tabor und seifentruhe richtung krankenhaus/sierning quälen! fragen sie mal die leute, welche am tabor wohnen wo die lebensqualität geblieben ist! wenn man für die mehrheit etwas verbessern kann, dann müssen einige wenige kompromisse eingehen! und die armen bauern haben bei der B309 sich schon die goldene nase verdient!

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hinterste (344 Kommentare)
am 12.03.2015 11:21

Bauern" werden noch draufkommen, dass man Geld nicht essen kann.

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( Kommentare)
am 11.03.2015 00:20

War schon klar dass es auch hier wieder jemanden geben wird dem das nicht passt.

Hauptsache die Stadt wird mit dem Verkehr entlastet - die Mehrheit wird wohl dafür sein und in einer Demokratie sollte das zählen!

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DenkenHilft2015 (70 Kommentare)
am 12.03.2015 14:55

1. Transitverkehr bedeutet MEHR Verkehr
2. "Wird wohl" ist eine Annahme, auf die sich keine Demokratie stützt, die sich als solche bezeichnen darf

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