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Gmunden will Ausgleich gegen die Bulls

GMUNDEN. Swans-Boss Stelzer: "Wir sind völlig davon überzeugt, dass wir das Spiel gewinnen können"

Gmunden will Ausgleich gegen die Bulls

Trat in den bisherigen fünf Play-off-Begegnungen gegen Kapfenberg sehr solide und tadellos auf: Gmundens Toni Blazan (Mitte, Nummer 10) Bild: GEPA pictures

Heute um 19.30 Uhr ist in der Gmundner Volksbank-Arena Anpfiff zum letzten Heimspiel der Basketball-Bundesligasaison, wenn die Swans im sechsten von maximal sieben Matches der Finalserie um den Meistertitel die Kapfenberg Bulls – Titelverteidiger, aktueller Cup- und Supercupsieger – empfangen. Ein Hexenkessel ist den Steirern gewiss, denn die Schwäne wollen mit Unterstützung der Gmundner Fans den Ausgleich zum 3:3 in der Serie zustandebringen und ein entscheidendes siebentes Spiel in Kapfenberg am Freitag erzwingen.

"Ein zweites Mal brauche ich keine Feierlichkeiten von Kapfenberg in Gmunden", sagt Schwäne-Dompteur Harald Stelzer. "Das hat mir im Cup schon gereicht, wo wir als Veranstalter im Finale unterlagen. Falls sie schon überhaupt Meister werden sollten, dann sollen sie es im siebenten Spiel in Kapfenberg werden, wobei: Da haben wir auch etwas dagegen." Der Fokus liege aber jetzt einmal zu 100 Prozent auf der heutigen Partie, so Stelzer: "Wir sind völlig davon überzeugt, dass wir dieses Spiel gewinnen können, denn noch einmal werden wir wohl nicht so eine schlechte Halbzeit wie die zweite am Samstag in Kapfenberg abliefern, schon gar nicht daheim. Es gibt keinen Grund, warum wir die nicht biegen könnten, denn die waren am Samstag ja auch nicht so gut. Aber wir waren so schlecht."

Auf die Frage, ob denn alle Swans-Spieler fit seien, antwortet Stelzer in bekannt lakonischer Weise, wohl auch um den Gegner vollends zu verwirren: "Naja, fit... Den Umständen entsprechend, sag’ ich einmal. Lazarett haben wir keines, aber es ist natürlich eine Grundmüdigkeit nach so einer langen Saison da. Man muss sich das einmal vergegenwärtigen: Wir spielen heuer länger als die US-Profiliga NBA. Die sind mittlerweile fertig mit ihrer Saison."

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Artikel OÖN 12. Juni 2018 - 00:04 Uhr
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