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Wie zwei Salzburger dazu kamen, in Oepping eine Jausenstation zu eröffnen

24. Juni 2024, 09:39 Uhr
Siegfried Greisberger und Julia Niedermeier eröffnen am 4. Juli ihre Jausenstation "Hunger 7". Foto: Fellhofer

"Hunger 7" heißt die neue Jausenstation von Julia Niedermeier und Siegfried Greisberger

Ein Wirtshaus hat es in Oberfischbach, einer kleinen Ortschaft in der Gemeinde Oepping, noch nie gegeben. Diese Zeiten sind nun vorbei. Mit "Hunger 7" eröffnen Julia Niedermeier und Siegfried Greisberger eine neue Jausenstation.

Vor drei Jahren haben die beiden Salzburger ein kleines Häuschen im Ort gekauft. Beruflich schwebte dem Ehepaar schon länger eine Veränderung vor. Siegfried Greisberger war im Außendienst einer großen Containerfirma, Julia Niedermeier seit ihrem Abschluss an der Hotelfachschule in Klessheim in verschiedenen Gastro-Betrieben angestellt. Einige Stationen führten die Salzburgerin auch ins Mühlviertel. Zuletzt war sie Berufsschullehrerin in Salzburg. Dort wollten die frischgebackenen Gastronomen eigentlich einen Minigolfplatz pachten.

Verliebt in das Mühlviertel

Wie in so vielen Biografien steht auch bei Siegfried und Julia ab dem Jahr 2020 de Satz: "Dann kam Corona. " Bei ihnen wuchs mit diesem Einschnitt die Sehnsucht nach dem Landleben. "Wir haben hier im Mühlviertel viele Freunde, und deshalb haben wir uns dazu entschieden, das Haus zu kaufen", erzählt Julia Niedermeier.

Schon während der Renovierung des Hauses reifte in den beiden der Gedanke, in Oberfischbach eine Jausenstation zu betreiben. Die Garage sollte hierfür adaptiert werden. Diese erwies sich aber dazu als völlig ungeeignet und dient nun als Getränkelager. Zwischen Garage und Wohnhaus haben die beiden einen Neubau errichtet, der das kleine, aber feine Lokal mit 40 Sitzplätzen beherbergt. Ab Donnerstag, 4. Juli, wollen die beiden hier jeweils von Donnerstag bis Montag ihre Gäste bewirten.

Momentan läuft das "Hunger 7" im Probebetrieb. Die ersten Gäste zeigten sich nach ihrer Einkehr durchwegs begeistert. Kulinarisch setzten die neuen Mühlviertler Wirtsleute auf Bodenständiges. Eine Brettljause zum Beispiel oder eine Essigwurst gibt es immer. Dazu kommen Gulasch- oder Knödeltage. Absolutes Aushängeschild ist freilich Julias Bratl.

Wie bereits beim Bau der Jausenstation verlässt man sich im "Hunger 7" auch bei den Getränken auf regionale Lieferanten. Weil Salzburger Bier dem Mühlviertler Gaumen nicht uneingeschränkt schmeichelt, gibt es Hopfiges aus Schlägl, Hofstetten und Freistadt. Die Säfte kommen von Schurm und der Most von Aumüller aus Obermühl.

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