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Lernen geht in Rohrbach auch ganz ohne Lärm

23. Dezember 2019, 00:04 Uhr
Lernen geht in Rohrbach auch ganz ohne Lärm
Die Delegation aus Rohrbach-Berg nahm an der Konferenz in Wien teil. Bild: NMS

ROHRBACH-BERG. Wege zu leiserem Leben in Kindergärten und Schulen.

Ein Jahr lang beschäftigte sich die Schulgemeinschaft der NMS Rohrbach mit dem Thema "Lernen ohne Lärm". Die Ergebnisse wurden im Brigittenauer Gymnasium in Wien präsentiert. Die Rohrbacher Schule wurde für das Engagement in diesem Projekt ausgezeichnet. Die Jury beeindruckte vor allem die vielfältige Umsetzung des Themas in der NMS Rohrbach: Videofilme, Hörspiele, Broschüren, Fotobuch, schalldämmende Kunst, Unterstützung durch Experten und organisatorische Veränderungen. Außerdem zeichnete das Projekt der NMS Rohrbach aus, dass sich die Schüler im Schülerparlament Gedanken zur Umsetzung gemacht hatten.

Lärm ist omnipräsent

Ob zu Hause, unterwegs oder in der Schule: Lärm ist im Alltag von Kindern und Jugendlichen omnipräsent. Dessen gesundheitliche Folgen geraten allerdings oftmals aus dem Blickfeld. Zu spaßen ist mit ihnen aber nicht. Denn eine hohe Geräuschkulisse erschwert die Konzentration, erzeugt Stress und Ohrenprobleme und wirkt schädlich auf das Herz-Kreislauf- und das Hormonsystem. Laut Prognosen wird jeder dritte Jugendliche von heute im Alter von 50 Jahren ein Hörgerät brauchen. Die Konferenz "Lernen ohne Lärm – Wege zu leiserem Lernen und Leben in Kindergärten und Schulen" zeigte neue Möglichkeiten der Lärmprävention in Bildungseinrichtungen auf und bot didaktisches, organisatorisches und planerisches Rüstzeug für den Weg in eine lärmgeschütztere Zukunft. Das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus zeigte Lärmkarten, das Institut für Schallforschung der Akademie der Wissenschaften lud zur Erstellung des eigenen akustischen Fingerabdruckes sowie zum Testen des eigenen Hörverhaltens mit einem künstlichen Hörkopf. Der Österreichische Arbeitsring für Lärmbekämpfung präsentierte eine Richtlinie zur Planung und Gestaltung von lärmreduzierten Bildungseinrichtungen, das Österreichische Umweltzeichen stellte seine Angebote für Schulen vor.

Wissen für die Schule

Das FORUM Umweltbildung sowie das Umwelt-Bildungs-Zentrum Steiermark stellten ihre Bildungsangebote zu Umwelt und Nachhaltigkeit vor, die AUVA präsentierte Gesundheitsbildungsangebote für Kindergärten und Schulen. In drei parallelen Workshops wurden danach unterschiedliche Aspekte von Lärm zielgruppenspezifisch näher bearbeitet: Denise Sprung (UBZ Steiermark) und Anna Streissler (Umweltdachverband) zeigten, wie die Lärmschule zur Lernschule wird, und präsentierten einen praktischen "Lärm-Sensibilisierungskoffer" für den Unterricht. Umweltmediziner Hans-Peter Hutter (MedUni Wien) und Edith Svec-Brandl (AUVA) informierten über die gesundheitlichen Auswirkungen von Lärmbelastung und gaben Schulärzten und Gesundheitsinteressierten Tipps für den Alltag. Wie Bildungseinrichtungen räumlich nachrüsten können, um Lärm effizient zu reduzieren, war wiederum Thema des Workshops mit Ilse Bartosch (Uni Wien) und Bernhard Weiß (Wohlklang).

Rohrbacher lernten in Wien

All dieses Wissen will die Rohrbacher Delegation auch in den eigenen Schulalltag einbinden, denn die konkrete Umsetzung der erarbeiteten Ziele wird natürlich angestrebt.

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