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Ukrainischer Kunstpreis für Freistädter Künstlerin Manuela Eibensteiner

FREISTADT. Mühlviertlerin wurde mit dem "Duc de Richelieu" für das Bauen von Brücken ausgezeichnet.

Ukrainischer Kunstpreis für Freistädter Künstlerin Manuela Eibensteiner

Manuela Eibensteiner in ihrem Atelier in der Freistädter Pfarrgasse. Bild: Polzer

Gemeinsam mit 600 internationalen Künstlern hat die Freistädterin Manuela Eibensteiner am diesjährigen internationalen Wettbewerb "Duc de Richelieu" in Odessa teilgenommen. Die Festival-Jury entschied sich bei der Preisvergabe für den von Eibensteiner eingereichten Werkszyklus "Mutter Erde", den sie unter das Motto "Retten und bewahren" stellte und der – typisch für ihr Schaffen – mit seinen intensiven Farb- und Lichteindrücken besticht.

Festakt in Botschaft der Ukraine

Anfang November wurde der Mühlviertlerin in der Botschaft der Ukraine in Wien das Laureatsdiplom Smaragd "Duc de Richelieu" vom ukrainischen Botschafter Oleksander Scherba verliehen. Der "Duc de Richelieu" ist ein mehrstufiger internationaler Kunstwettbewerb in den Sparten Kunst, Literatur und Musik. Er wurde vor zehn Jahren vom Verein "Freundschaftsbrücke Gloria" ins Leben gerufen, und steht jedes Jahr unter einem anderen völkerverbindenden Thema. "Es ist mir eine besondere Ehre, dass meine Kunst dazu beträgt, Brücken über die Grenzen hinweg zu bauen", ist die Freistädterin stolz auf diese internationale Auszeichnung.

Der Preis ist zwar nicht mit Geld dotiert, dafür findet sich Manuela Eibensteiner aber im "Katalog der Meister von Odessa" wieder und ist als Jurymitglied für nächstes Jahr nominiert. Die Künstlerin hofft auf eine Beruhigung der politischen Situation in der Ukraine, denn: "Odessa soll wunderschön sein, ich würde dort gerne meine Aufgabe in der Jury wahrnehmen!"

Aktuell hat Manuela Eibensteiner einige ihrer Arbeiten bei Kunstbewerben in Florenz ("Löwenherz") und Venedig ("Gebirgszüge") eingereicht. Diese Werke sind auch bei der "Art Innsbruck" zu sehen. Das Schaffen der Künstlerin kann man zudem jederzeit in ihrem Atelier in der Freistädter Pfarrgasse 6 bestaunen.

Erzählende Bilder

Die in Waldburg bei Freistadt geborene Künstlerin Manuela Eibensteiner begann bereits in jungen Jahren mit der Malerei. In zahlreichen Kursen verfeinerte sie ihr künstlerisches Können, zu dem die Hinterglasmalerei ebenso zählt wie Arbeiten auf Leinwand, Holz oder Leder. Ihre Inspiration schöpft sie aus der Natur sowie ihrer Liebe zu Familie und Freunden. Ihre Arbeiten zeichnen sich durch einen starken Einsatz von Farb- und Kontrastwirkungen aus.

 

 

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Artikel Michael Polzer 19. November 2015 - 01:04 Uhr
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