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Mühlviertel

Fest der jungen Stabführer: 33 Kapellen marschierten

16. Juni 2014 00:04 Uhr

Bezirksmusikfest in Rohrbach
Erstmals durfte Sebastian Hofmann die Gardemusik Kollerschlag führen - hinter ihm Vorgänger und Vater Alfred.

ROHRBACH. Bezirksmusikfest in Rohrbach mit Gästen aus Norwegen.

Nicht nur musikalisch, sondern auch optisch sind die Bezirksmusikfeste im Mühlviertel ein Erlebnis. Samstag und Sonntag trafen sich 32 Kapellen des Bezirkes Rohrbach und eine Gastkapelle aus Oslo zur Marschwertung in Julbach. Einige waren heuer ganz besonders nervös, waren sie doch zum ersten Mal als Stabführer am Platz.

Einer von ihnen war Sebastian Hofmann. Er trat damit in die Fußstapfen seines Vaters Alfred. Wer von beiden den rasanteren Puls hatte, konnte man schwer erkennen: Sebastian, der die Gardemusik souverän zum ausgezeichneten Erfolg dirigierte, oder Kapellmeister Alfred, der nur ein paar Schritte hinter seinem Filius in der ersten Reihe marschierte. "Ich war vor dem Antreten schon ein bisschen angespannt. Als wir dann losmarschiert sind, war ich konzentriert, und es hat Spaß gemacht", sagte der junge Stabführer. Kapellmeister Alfred Hofmann marschierte seit 15 jahren erstmals nicht in der ersten Reihe: "ungewohnt war es schon, an dieser Position zu marschieren. Aber Sebastian hat das hervorragend gemeistert", sagte der stolze Vater. Sebastian Hofmann war einer von drei Stabführern, die am Wochenende ihr Musikfest-Debüt feierten. Auch Georg Mittermaier von der Gardemusik Aigen-Schlägl und Magdalena Scherrer aus Neufelden schwangen den Taktstock erstmals vor den Wertungsrichtern. Auch sie souverän.

"Bei uns tut sich einiges, was die Ausbildung junger Musiker betrifft. Erst vor wenigen Tagen haben wieder acht neue Stabführer die Ausbildung abgeschlossen. Aber auch ein Blick in die Reihen der Kapellen verrät, dass der Nachwuchs gesichert ist. Junge Mädchen und Burschen sind längst keine Minderheit mehr in den Rohrbacher Kapellen.

Showprogramm aus Oslo

Besonders viel Applaus ernteten die Gäste aus Norwegen. Ihr Marschprogramm unterschied sich grundlegend von den akkuraten Darbietungen der Mühlviertler Musiker. Sie begeisterten mit modernen und spontanen Klängen.

Insgesamt erreichten am Wochendende 27 Kapellen eine Auszeichnung, fünf ein Sehr gut.

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