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Mühlviertel

Bangen um Kassen-Außenstelle beendet: Nächstes Jahr wird in Freistadt gebaut

Von lebe   11. Oktober 2018 16:10 Uhr

OÖGKK Freistadt
Die Freistädter OÖGKK-Außenstelle bekommt einen neuen Standort in der St. Peter Straße.

FREISTADT. Sieben Millionen Euro fließen in den Neubau des Service-Centers der Gebietskrankenkasse

 Wie geht es mit dem Krankenkassen-Gebäude und dem Zahngesundheitszentrum in Freistadt weiter? Diese Frage stellten sich in den vergangenen Wochen viele Bewohner von Freistadt, nachdem das Sozialministerium einen Ausgabenstopp für Kassenprojekte verhängt verfügt hatte. Der Neubau in Freistadt war seit Jahren in Vorbereitung, die Verunsicherung über eine mögliche Verzögerung oder gar eine Absage entsprechend groß.

Am Mittwochabend nahm Freistadts Bürgermeisterin Elisabeth Paruta-Teufer ein Halbzeitbilanz-Treffen der ÖVP Freistadt zum anlass, um gemeinsam mit dem VP-Klubobmann im Nationalrat, August Wöginger, den Neubau des Kundenservicecenters zu verkünden. Baubeginn für den neuen Standort in der St.-Peter-Straße hinter dem Marianum soll demnach im kommenden Jahr sein. Die Fertigstellung ist für das erste Quartal 2021 vorgesehen. In den neuen Standort werden sieben Millionen Euro investiert.

„Ich habe unmittelbar nach Bekanntwerden der Investitionsbremse im Sozialministerium alle Hebel in Bewegung gesetzt und mit August Wöginger auch sofort einen starken Verbündeten gefunden“, sagt Paruta-Teufer. Gemeinsam sei es dann möglich geworden, die fixe Zusage von Sozialministerin Beate Hartinger-Klein für den Neubau der Außenstelle in Freistadt zu bekommen, so die Bürgermeisterin: „Ich bin froh, dass der Neubau der Bezirksstelle Freistadt wie geplant über die Bühne gehen kann. Das ist ein wichtiger Schritt für die Gesundheitsversorgung in unserer Stadt und der ganzen Region.“

Mit dem Neubau bekommt unter anderem das im ersten Stock untergebrachte Zahngesundheitszentrum neue Entwicklungsmöglichkeiten. Derzeit stellen vor allem die räumliche Beengtheit sowie die nur bedingt vorhandene Barrierefreiheit eine Hürde für die Patienten dar: „Wir könnten mehr Patienten behandeln, wenn wir dafür Platz hätten“, bedauerte kürzlich die ärztliche Leiterin, Prim. Elisabeth Stephan.

Kritik an der Führung der Gebietskrankenkasse in Oberösterreich übte gestern der Klubobmann der Volkspartei im Gemeinderat Freistadt, Ulrich Eder: Diese habe mit Gerüchten über einen abgesagten Neubau viel Unsicherheit verbreitet. „Seitens der Bundesregierung war aber zu keiner Zeit eine Absage des Neubaus geplant“, so Eder.  


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