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Linzer ÖVP will Straßenbahn zur Digital-Uni verlängern

Von Julia Popovsky, 23. November 2023, 16:08 Uhr
Hier soll die neue Digital-Uni entstehen. Bild: VOLKER WEIHBOLD

LINZ. Trasse soll oberirdisch über den Aubrunnerweg verlaufen. Die Planung und Finanzierung für das Vorhaben sind noch offen.

Die Planungsvision, sprich der Masterplan für die künftige Entwicklung des Univiertels, war heute Thema im Linzer Stadtsenat. Dieser zielt, wie berichtet, darauf ab, die Ansiedlung von Unternehmen zu ermöglichen.

Mit den Stimmen von SPÖ und ÖVP gab es dafür eine Mehrheit, die FPÖ enthielt sich, die Grünen stimmten dagegen. Klimastadträtin Eva Schobesberger (Grüne) fürchtet die Zerstörung des Grüngürtels und warnt vor weiteren Bodenversiegelungen. Sicherheitsstadtrat Michael Raml (FP) sagt, dass prinzipiell nichts dagegen spreche, sich mit Entwicklungsmöglichkeiten im Univiertel zu beschäftigen. Potenzielle Umwidmungen müssten aber in Ruhe überlegt werden, will er sich hier mit seiner Fraktion abstimmen.

Mehr zum Thema: Stadt will Planungsvision für das Univiertel

Die Masterplan-Entwicklung soll im Dezember starten, der Architekturwettbewerb der Digital-Uni, die nahe des Science Park angesiedelt wird, läuft bereits. Für Verkehrsreferent Martin Hajart (VP) ist die Digital-Uni eine „Jahrhundert“-Chance. Diese brauche eine optimale Verkehrsanbindung. Zusätzlich zur geplanten Regionalstadtbahn bringt Hajart hier die Verlängerung der Straßenbahn zum neuen Uni-Standort ins Spiel.

Diese Verlängerung sollte vom jetzigen Endpunkt oberirdisch über den Aubrunnerweg erfolgen und in einer gemeinsamen Haltestelle von Straßenbahn und Stadtbahn münden, dahinter müsste eine neue Umkehrschleife errichtet werden. Hajart sieht in dieser Maßnahme und einer solchen Verknüpfung von Stadtbahn und Straßenbahn  großes Potenzial, einen Beschluss oder Finanzierungsplan gibt es aber noch nicht.

Für Bürgermeister Klaus Luger (SP) stellt sich bei der angedachten Verlängerung die Kosten-Nutzen-Frage, alleine die Liste der offenen planerischen Punkte sei lang. 

 

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Autorin
Julia Popovsky
Redakteurin Linzer Nachrichten
Julia Popovsky
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6  Kommentare
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Floh1982 (2.327 Kommentare)
am 30.11.2023 10:26

Wenn die Politik dieses Projekt mit der gleichen Vehemenz verfolgt wie die anderen Linzer ÖV-Projekte, dann dauert das noch 30 Jahre!

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Mehrleser (44 Kommentare)
am 24.11.2023 13:15

Dieses Straßenbahnprojekt-Projekt ist nicht durchdacht. Wer künftig die Regiotram benutzen wird, ist schneller, wenn er mit der Regiotram zur Eisenbahnbrücke fährt und dort auf die Straßenbahn umsteigt. Das gilt selbstverständlich für die Innenstadt und alle weiter südlichen Gebiete, aber auch für fast alle, die Richtung St. Magdalena müssen. Auch sie sind schneller, wenn sie bis zur Eisenbahnbrücke fahren und dann mit der Straßenbahn quasi zurück Richtung St. Magdalena, als wenn sie schon bei der Universität aus der Regiobahn in die Straßenbahn umsteigen. Nur wer in der Schumpeterstraße, in Dornach, in der Glaserstraße und vielleicht ein paar weiteren Haltestellen aussteigen möchte, würden sich durch die Straßenbahnverlängerung einige Minuten ersparen. Dorthin fahren aber aus dem Mühlviertel nur ganz wenige Pendler, denn dort gibt es kaum Arbeitsplätze. Also ist diese Straßenbahnverlängerung von der JKU zur künftigen Regiotram überflüssig und sinnlos.

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Mehrleser (44 Kommentare)
am 24.11.2023 13:19

Noch dazu könnte diese Straßenbahnverlängerung von der JKU zur künftigen Regiobahn, nur extrem langsam wir fahren werden, weil sie zwei 90-Kurven innerhalb von weniger als 350 m machen müsste (habe es gerade in Google earth nachgemessen zwinkern. Also eine krasse Fehlplanung, sinnlos und überflüssig.

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Erwin1959 (144 Kommentare)
am 24.11.2023 08:35

Alles wieder nur blabla hat der Herr Hajart in den letzten Jahren in Linz überhaupt was zusammengebracht nein des wird sich jetzt nichts nur bla bla

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NeujahrsUNgluecksschweinchen (25.574 Kommentare)
am 24.11.2023 08:56

Ist bei einer SP-Mehrheit sicher nicht einfach.

Er hat zB. gleich nach Wiederherstellung des Asphalts nach Leitungsarbeiten den südlichen Hessenplatz erneut teuer aufreißen lassen, um den Gehsteig zu verbreitern und so das Rasen zu mindern...
Blöd nur, das für die E-Tankstellen des neuen TIM-E-Autoverleihs erst wieder Gehsteigfläche hergenommen wurde und so ein Slalomlauf zwischen den "Zapfsäulen" und dem bestehenden Parkautomaten für Gehwegnutzer (Kinderwagen...) nötig wird.

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NeujahrsUNgluecksschweinchen (25.574 Kommentare)
am 23.11.2023 17:02

Die letzte Verlängerungsidee schrammte noch an der Altenbergerstraße entlang der Auhofkasern-Wohnungen zum Science-Park entlang...

Für viele Studenten wäre wohl die schnellere Stadtbahn interessant - so sie mal kommt.

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