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Sportprojekt: Fußball als Anstoß für mehr Inklusion

Von Julia Popovsky, 03. März 2024, 14:35 Uhr
Spielerisch wird der Austausch zwischen den Kindern gefördert. Bild: privat

GALLNEUKIRCHEN/LINZ. Sozialprojekt bringt beeinträchtige und nicht beeinträchtigte Kinder mit Sport zusammen.

 "Das sehen, was da ist, und sich nicht darauf konzentrieren, was fehlt" – diese Botschaft wollen Michael Elmecker, Mirko Schmitt und Dalibor Horvat mit ihrem Sportprojekt vermitteln. Die Mühlviertler, die alle drei im Behindertenbereich tätig sind, absolvieren derzeit den Lehrgang zum diplomierten Behindertenbegleiter an der Ludwig-Schwarz-Schule in Gallneukirchen.

Sie haben sich dazu entschieden, in ihrem Diplomprojekt den Fußball in den Mittelpunkt zu stellen. Die Idee dahinter: Beeinträchtigte und nicht beeinträchtigte Kinder werden spielerisch zueinander gebracht, lernen so die Lebenswelt der anderen kennen und werden frühzeitig sensibilisiert. "Wir wollten etwas machen, wo wirklich ein Austausch stattfindet und jeder mitmachen kann", waren sich die drei schnell einig, wo die Reise hingehen soll.

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Mit der Caritas-Einrichtung in St. Isidor (Leonding) und der Freien Waldorfschule Linz waren – nicht zuletzt wegen der Unterstützung ihrer Betreuerin Selina Schatka – schließlich die passenden Kooperationspartner gefunden.

Ende Jänner fand der erste gemeinsame Termin mit den Kindern statt, die Zielgruppe sind 8- bis 12-Jährige. Der Spaß an der Bewegung und dem gemeinsamen Tun bei gruppendynamischen Übungen steht bei den insgesamt drei Trainingsterminen im Vordergrund – im Gegensatz zu Wettbewerbsgedanken. Die teilnehmenden Kinder werden somit alle zu Gewinnern und bekommen jeweils eine Medaille aus dem 3D-Drucker mit ihrem Namen.

Das Projektteam: Dalibor Horvat, Michael Elmecker und Mirko Schmitt Bild: privat

"Es hat sich eine tolle Dynamik entwickelt. Die Kinder hatten überhaupt keine Hemmungen. Erwachsene machen sich da viel mehr Gedanken", so die Erfahrung von Elmecker, Schmitt und Horvat.

Das habe sich auch darin gezeigt, dass der Austausch zwischen den Eltern bisher praktisch nicht so gut geklappt hat, wie theoretisch gedacht. "Es war uns wichtig, die Eltern miteinzubeziehen, weil viel Reflektion von dem, was im Training passiert ist, zu Hause erfolgt."

Abschluss mit Blau-Weiß Linz

Am 9. März findet der letzte reguläre Trainingstag statt, zum Projektabschluss wird die Kinder noch ein besonderes Erlebnis erwarten. So ist geplant, dass sie bei einem Spiel von Blau-Weiß-Linz ins Stadion einlaufen dürfen, als Zugabe gibt es Freikarten. Zudem sponsert das Unternehmen Agora Speisen, Getränke sowie T-Shirts.

Die drei Mühlviertler wollen ihr Fußballprojekt als Anstoß für mehr Inklusion verstehen, insgeheim würden sie sich aber wünschen, dass es solche Projekte wie das ihre gar nicht mehr brauche. Denn das würde bedeuten, dass die gesellschaftlichen Barrieren zwischen beeinträchtigten und nicht beeinträchtigten Menschen endlich abgebaut wären.

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Autorin
Julia Popovsky
Redakteurin Linzer Nachrichten
Julia Popovsky
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