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Linz

Ein Laufadventkalender für den guten Zweck

11. Dezember 2020 00:04 Uhr

Voll motiviert unterwegs: Susanne Steckerl und Sven Schwerer

LEONDING. Zuerst war die Idee eines Laufadventkalenders nur ein Spaß, mittlerweile ist sie tagtäglich gelebte Praxis.

Gelacht wird bei den Laufrunden von Susanne Steckerl, Leiterin der Leondinger Standortagentur, und Grünen-Stadtrat Sven Schwerer immer noch, allerdings nur, wenn die Luft dafür auch reicht. Was mit der steigenden Zahl an Kilometern durchaus eine Herausforderung sein kann, wie die zwei verraten.

Wie viele Kilometer gelaufen werden, gibt – wie sollte es bei einem Laufadventkalender auch anders sein – das Datum vor. Die Ziellinie markiert der Heilige Abend mit einem 24 Kilometer langen Lauf. Für gewöhnlich wird am Leondinger Stadtplatz gestartet. „Die Leute wissen schon, was wir machen, und feuern uns an“, sagt Schwerer. Ziel der Laufaktion sei auch, die Stadt sichtbarer zu machen, so Steckerl. So wird mit jedem Lauf ein anderer Ort angesteuert, um zu zeigen, welche Wirtschaftsstandorte es gibt. „Leonding ist ganz schön groß, da gibt es genug zu erkunden.“

Über ihre Läufe informieren die beiden über Facebook und Instagram – und ernten dafür viel Zuspruch. „Es ist toll, mittlerweile motivieren wir ganz viele andere zum Laufen“, sagt Steckerl.

Und nicht nur zum Laufen: So haben die Kiwanis Leonding angekündigt, für jeden gelaufenen Kilometer (insgesamt 600 Euro) zu spenden. Ein Vorhaben, dem sich Steckerl und Schwerer anschließen werden. Der Erlös soll, so der Plan, einem Jugendprojekt in Leonding zugutekommen. Die Zahl der Spender könnte noch steigen, es haben sich bereits mehrere Interessierte gemeldet, die „die gute Sache“ unterstützen wollen.

Unterstützung beim Laufen gibt es für Steckerl und Schwerer auch jetzt schon: und zwar vom pensionierten Leondinger Sportarzt Alfred Fridrik, der mit guten Tipps zur Seite steht. Von schlechtem Wetter wollen sich die Läufer übrigens nicht abhalten lassen: „Wir ziehen das jetzt durch.“ Für Schwerer, der im Gegensatz zu Steckerl noch nie einen Marathon gelaufen hat, ein ambitioniertes Vorhaben, wie er sagt. „Aber jetzt ist mein Ehrgeiz geweckt.“

Die Adventlauf-Aktion soll, so der Wunsch von Steckerl und Schwerer, der Auftakt zu mehr sein: nämlich einer Art Volkslauf für die Stadt und alle ihre Laufbegeisterten.

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