Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    Anmeldung
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.

gemerkt
merken
teilen

Spiritual Care wird im Krankenhaus Braunau besonders praktiziert

Von OÖN, 02. Februar 2018, 00:04 Uhr
Spiritual Care wird im Krankenhaus Braunau besonders praktiziert
Oberarzt Helmut Ziereis, ärztlicher Leiter des Braunauer Palliativteams Bild: (privat)

BRAUNAU. Palliativteam kümmert sich um spirituelle Nöte und Bedürfnisse Schwerstkranker.

Zweite Fachtagung des Braunauer Palliativteams am 26. Jänner: Hochkarätige nationale und internationale Referenten, spezielle Vorträge und Rekordbesuch von 200 Gästen aus dem In- und Ausland, hauptsächlich aus helfenden Berufen und ehrenamtliche Mitarbeiter aus den Bereichen Palliative Care und Hospizwesen, so das Krankenhaus Braunau. Das alles widerspiegle die große Anerkennung des innovativen Braunauer Palliativteams.

Organisiert und moderiert wurde die Veranstaltung von Oberarzt Helmut Ziereis, ärztlicher Leiter des Palliativteams und Vorsitzender der Arbeitsgruppe Spiritualität der Österreichischen Palliativgesellschaft. Spiritual Care werde in kaum einem anderen österreichischen Haus so intensiv praktiziert wie im Krankenhaus St. Josef in Braunau.

Spiritual Care gilt als wichtige Säule der Palliative Care, es geht dabei um spirituelle Nöte und Bedürfnisse von Patienten mit schweren und meist nicht heilbaren Erkrankungen. Dort, wo die Medizin an ihre Grenzen kommt, sei deshalb spirituelle Betreuung besonders wichtig, etwa 75 Prozent der Braunauer Patienten wünschen sich Spiritual Care, so das Haus. Diese ist die achtsame, respektvolle Tugend des Zeit-Gebens und Zuhörens. Gesprochen wird dabei über Gott und die Welt. Und das könne man einüben. Einmal im Monat treffen sich deshalb in Braunau Pflegekräfte und Ärzte, um sich über Spiritualität auszutauschen und die Thematik zu vertiefen.

Die spirituelle Unterstützung wird allen Patienten angeboten – unabhängig von ihrer Konfession oder ihrem Glauben, es geht also nicht um klassische Krankenhausseelsorge. Der zweite Braunauer Palliativtag beschäftigte sich vorrangig mit Spiritual Care in ihrer praktischen Anwendung: Etwa tiergestützte Therapie mit Hunden in einem Kinderhospiz, das Vertrauen des Patienten gewinnen, Feldenkraisarbeit in der Palliative Care, lachen und Humor als wichtige Ressource im Umgang mit schwerstkranken und sterbenden Patienten.

Höhepunkt war der Vortrag von Prof. Husebø aus Norwegen, Mitbegründer des Hospizwesens, der aufgrund seines fortgeschrittenen Alters kaum mehr Vortragseinladungen annehmen könne. Seine Referate seien in ihrer Art einzigartig, gleichermaßen fachlich bereichernd und emotional ergreifend. Er erklärte seine Ansicht zur Palliative Care anhand von realen Schicksalen mit authentischen Fotos der Betroffenen. Wie immer flossen auch dieses Mal Tränen der Rührung und der Trauer im Publikum, so die Veranstalter. Es sei ein großes Verdienst des Braunauer Palliativteams, ein für Schwerkranke so wichtiges Angebot anzubieten und dazu auch die Öffentlichkeit über die vielen positiven Zugänge zu Spiritual Care so profund zu informieren.

mehr aus Innviertel

Innviertler Cup: Titelverteidiger musste die Segel streichen

Ehemalige Fußball-Nationalspieler treten beim UFC Mettmach an

Gigantischer Strombedarf: Woher soll die "alternative Energie" kommen?

Vor Gurten gegen LASK: Plakatwand der Brauerei von Ried-Fans beschmiert

Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

0  Kommentare
0  Kommentare
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben.
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
Aktuelle Meldungen