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Oberösterreich

Betrug durch angebliche Microsoft-Mitarbeiter

Von nachrichten.at   07. Mai 2015 14:05 Uhr

Wer einen Kredit wollte, sollte Nacktfotos von sich selbst mit dem Personalausweis in der Hand schicken (Symbolfoto)

NEBELBERG. Eine 30-Jährige aus Nebelberg erhielt am Mittwoch gegen 10 Uhr einen Anruf von einem angeblichen Microsoft-Mitarbeiter.

Das Gespräch wurde in Englisch geführt. Die Frau wurde von dem Anrufer darauf aufmerksam gemacht, dass ihr PC von Schadsoftware befallen sei und bot ihr diesbezüglich Hilfe an. Anschließend wurde sie aufgefordert, eine Website aufzurufen und ein Fernwartungsprogramm zu installieren. Mit Hilfe dieses Fernwartungsprogrammes erlangte der Anrufer die Kontrolle über ihren Computer. Für die angebliche Fehlerbehebung forderte der Betrüger 10 Euro. Zur Bezahlung des Betrages erschlich sich der Anrufer die Zugangsdaten für das Onlinebanking-Account sowie die SMS-TANs. Noch während des Telefonats wurden von dem unbekannten Täter im Hintergrund Überweisungen durchgeführt. Ein Anruf von der inzwischen misstrauisch gewordenen 30-Jährigen bei dem tatsächlichen Microsoft-Unternehmen in Deutschland bestätigte den Betrugsverdacht. Letztendlich wurden mehrere Hundert Euro vom Konto der Geschädigten nach Bangkok überwiesen. Die Überweisung konnte trotz sofortiger Kontaktaufnahme mit der Bank nicht mehr rückgängig gemacht werden.

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