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Reisen

Verkehrsverstöße im Ausland: Diese Regeln sollten Urlauber kennen

Von Florian Wurzinger  18. Mai 2022 16:21 Uhr

Wenn man sich nicht an die Verkehrsregeln hält, kann der Urlaub mit dem Auto zur kostspieligen Angelegenheit werden.

LINZ. Wenn Urlauber mit dem Auto in einem fremden Land unterwegs sind, dann geraten länderspezifische Verkehrsregeln schnell in Vergessenheit. Wer das Urlaubsbudget nicht unnötig belasten will, sollte in folgenden Ländern über die wichtigsten Bestimmungen Bescheid wissen.

Italien

Auch in den heißen Monaten weiterhin mit Winterreifen zu fahren, ist in Österreich nichts Ungewöhnliches. In Italien ist es hingegen verboten - wer zwischen dem 16. Mai und dem 15. Oktober von der Polizei erwischt wird, muss mit einer Strafe rechnen. Noch gravierender fällt diese bei einem polizeilichen Alkoholtest mit mehr als 1,5 Promille aus. Das Strafmaß obliegt in diesem Fall den Behörden, von mehreren tausend Euro Bußgeld bis hin zur Zwangsversteigerung des Wagens oder einer Haftstrafe ist vieles möglich. Schnellfahrer müssen zwischen 22 und 7 Uhr besonders tief in die Tasche greifen: Strafzahlungen steigen zu dieser Zeit um ein Drittel ihres regulären Werts.

Schweiz

Noch härter geht die Schweiz gegen Geschwindigkeitsüberschreitungen vor. Wer mit über 70 km/h durch eine 30er-Zone rast, muss im schlimmsten Fall sogar mit mindestens einem Jahr Haft rechnen. Generell belegen die Eidgenossen Verkehrsverstöße mit empfindlichen Geldstrafen. Um den Urlaub in der Schweiz nicht noch teurer werden zu lassen, ist es ratsam, den Fuß vom Gaspedal zu nehmen.

Frankreich

Wer durch Frankreich fahren möchte, sollte auch wissen, wo es erlaubt ist, stehen zu bleiben. Gebührenpflichtige Parkplätze werden in der "Grande Nation" durch weiße Linien angezeigt, gelbe weisen hingegen auf ein Parkverbot hin. Wer trotzdem falsch parkt, kann den Strafzettel direkt mit sogenannten Wertmarken zahlen. Diese sind in Tabakläden erhältlich.

Spanien

Reisende, denen die Route ins iberische Urlaubsdomizil spanisch vorkommt, sollten zuerst stehen bleiben, bevor das Navi zum Einsatz kommt. Der Geldbußen-Katalog des Landes sieht es vor, dass Fahrer ihre Navigationssysteme während der Fahrt auf keinen Fall bedienen. Wer sich nicht daran hält, muss bis zu 500 Euro Strafe zahlen. Wer aus Spanien einen Bußgeldbescheid als Souvenir mitbringt, sollte nicht allzu lange warten: Wer innerhalb von 20 Tagen die Strafzahlung begleicht, erhält einen großzügigen Rabatt von 50 Prozent.

Griechenland

Vorbildwirkung ist in Griechenland besonders wichtig: Wer im Auto raucht, obwohl sich Kinder unter 12 Jahren an Bord befinden, riskiert eine Geldstrafe von bis zu 1.500 Euro. Wer generell gegen die Verkehrsregeln verstößt, sollte die Strafe umgehend begleichen. Wer das nicht innerhalb von zehn Tagen tut, muss im Anschluss die doppelte Summe zahlen.

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Artikel von

Florian Wurzinger

Online-Redakteur

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