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Wer lange gut sehen möchte, muss die Augen schützen

Von OÖN, 20. März 2024, 19:04 Uhr
Wer lange gut sehen möchte, muss die Augen schützen
Regelmäßige Kontrolle um Augenleiden frühzeitig zu entdecken Bild: Colourbox

Experte erklärt: Wann, warum und wie oft wir zum Augenarzt gehen sollten

Die meiste Information nehmen wir über unsere Augen auf. Im Internetzeitalter folgen die Eindrücke immer rascher aufeinander, sind bunter und vielfältiger. "Deshalb sollte eine Entlastung der Augen stattfinden. Diese sind nämlich nicht unendlich belastbar", sagt Paul Niederberger, Augenarzt in Traun sowie Fachgruppenvertreter der Augenheilkunde und Optometrie in der Ärztekammer für Oberösterreich.

Schützen und kontrollieren

Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen seien deshalb unbedingt anzuraten. "Ihre Augen und die Augen Ihrer Kinder werden langfristig nur gut funktionieren und Ihnen Freude bereiten, wenn diese gesund sind und gesund erhalten bleiben. Ihr Augenarzt hilft Ihnen dabei", sagt Niederberger.

Vor allem der Nachwuchs solle nicht allzu viel Zeit vor flimmernden Medien – PC, Fernseher, Smartphone, Tablet – verbringen. Denn Kinder und Jugendliche würden aus diesem Grund vermehrt kurzsichtig. "Das Problem dabei ist, dass die Kurzsichtigkeit oft erst spät erkannt wird", so der Experte. "Zuerst machen sich Begleitsymptome der Kurzsichtigkeit bemerkbar: Unkonzentriertheit, Leistungsabfall oder Kopfschmerzen. Oft vergehen Monate, bis die wirkliche Ursache herausgefunden wird", sagt der Augenarzt. In dieser Zeitspanne könne schulisch schon viel schiefgegangen sein. "Daher sollten Sie bei schulischen Problemen und den vorhin genannten Symptomen immer die Augengesundheit berücksichtigen. Unterschätzen Sie nie die Wichtigkeit eines gesunden Auges", sagt Niederberger. Als Erwachsener sollte man spätestens ab 40 jährlich oder alle zwei Jahre zur Kontrolle gehen. Immerhin gebe es Augenerkrankungen, die sich, wie der grüne Star (Glaukom), sehr langsam entwickelten und oft erst erkannt würden, wenn die Erkrankung schon weit fortgeschritten sei. "Dann sind schon mehr als 90 Prozent der Sehleistung verloren gegangen", sagt der Mediziner.

Knapp die Hälfte der an grünem Star Erkrankten wisse gar nicht, dass sie daran erkrankt sei. "Wenn das früh erkannt wird, kann man hervorragende Behandlungsergebnisse erzielen", so der Spezialist. Vorbeugend schützen ließen sich die Augen auch: Durch einen gesunden Lebensstil bleibe das Sehorgan länger intakt.

Die Augen werden auch in Mitleidenschaft gezogen, wenn andere Erkrankungen vorliegen – etwa Diabetes. Daher ist es sinnvoll, sich möglichst fett- und zuckerarm zu ernähren und viel Bewegung in den Alltag einzubauen – laut dem Mediziner möglichst in freier Natur, wo die Augen nach der digitalen Belastung in unserer schnelllebigen Welt wieder zur Ruhe kommen können.

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