Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    Anmeldung
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.

gemerkt
merken
teilen

Studie: Hinweise auf Long Covid in Urinproben

Von Daniel Gruber, 03. Jänner 2024, 21:02 Uhr
Mediziner Arzt Forschung Medizin
Wer einen Monat nach einer akuten Coronaerkrankung noch nicht fit ist, leidet möglicherweise an Long Covid. Bild: colourbox.de

INNSBRUCK. " Ein erheblicher Teil jener Menschen, die eine Sars-CoV-2-Erkrankung durchgemacht haben, haben später an Long Covid-Symptome.

Rund zehn Prozent" der Menschen, die eine Corona-Erkrankung durchgemacht haben, leiden später unter Long-Covid-Symptomen, wie Innsbrucker Wissenschafter in ihrer Studie schreiben. Weil Routinetests den Experten zufolge bei Long-Covid-Patienten nicht aussagekräftig seien, würden leicht untersuchbare Biomarker dringend benötigt – einerseits, um die Ursachen des Krankheitsbildes erforschen zu können, andererseits aber auch, um Wege für eine individuelle Behandlung der Betroffenen zu finden.

Die Verantwortlichen der Studie entdeckten in Urinproben nun einen Unterschied. Die Konzentration gewisser Aminosäuren war bei Erkrankten signifikant niedriger als bei gesunden Menschen. "Wichtig ist, dass es sich hierbei um eine Pilotstudie handelt", betont Günter Weiss, Direktor der Universitätsklinik Innsbruck, auf OÖNachrichten-Anfrage.

Signal für weitere Forschung

Unter anderem wurden die Proben von 25 Personen mit Long Covid mit jenen von acht gesunden Kontrollpersonen verglichen. "Die Ergebnisse zeigen, dass bei einigen Patienten zentrale biochemische Stoffwechselwege gestört sein dürften", sagte Weiss, relativierte jedoch die Aussagekraft: "Wir haben diese Analysen vorerst nur im Rahmen einer Studie durchgeführt und können diese vorerst nicht routinemäßig anbieten."

Laut Weiss ist diese erste Arbeit dennoch ein Signal, weitere Studien in dieser Richtung zu planen, um mittelfristig das Erkrankungsspektrum besser verstehen und Betroffenen gegebenenfalls gezielt helfen zu können. 

mehr aus Gesundheit

Jugendliche mit Psychosen haben meist zuvor Cannabis konsumiert

Wie häufiges Nachsalzen unsere Gesundheit beeinflusst

Schwierigkeit, Arzttermin zu bekommen: Unzufriedenheit mit Gesundheitsversorgung

Herzinfarkt: Welser Kardiologe erklärt, was im Ernstfall zu tun ist

Autor
Daniel Gruber
Redakteur Oberösterreich
Daniel Gruber
Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

4  Kommentare
4  Kommentare
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
Utopia (2.700 Kommentare)
am 07.01.2024 09:28

Abgesehen davon, dass die Studie viel zu klein ist, um aussagefähig zu sein, wäre es durchaus interessant sie um den Faktor geimpft/ungeimpft zu erweitern. Das macht nicht viel mehr Arbeit, würde aber viel Information bringen. Aber vielleicht will man das gar nicht wissen.

lädt ...
melden
antworten
honkey (13.737 Kommentare)
am 04.01.2024 08:49

Am Anfang steht "erheblicher teil jener"......
Zwei Zeilen drunter sind es dann doch nur 10 Prozent. Toller Journalismus 👍🤦

lädt ...
melden
antworten
sergio_eristoff (1.321 Kommentare)
am 04.01.2024 07:12

Corona, Corona, Corona!

25 Personen und 8 Vergleichspersonen, jeder der sich mit Studien auskennt, weiß das ist immer noch das Level Kaffeesudlesen.
Toll das die OÖN wieder was mit Corona schreiben können....

lädt ...
melden
antworten
srwolf69 (874 Kommentare)
am 03.01.2024 21:08

Wird hoffentlich genug Geld für die Forschung übrig sein.

lädt ...
melden
antworten
Aktuelle Meldungen