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OÖN-Filmkritik

"Taktik": Beklemmendes Machtspiel am Telefon

07. Mai 2022 00:04 Uhr

"Taktik": Beklemmendes Machtspiel am Telefon
Marion Mitterhammer und Harald Krassnitzer

Thriller mit Harald Krassnitzer als Geiselnehmer.

Für den Kino-Thriller "Taktik" wechselt Tatort-Kommissar Harald Krassnitzer erstmals seit langem die Seiten: Er spielt einen Häftling, der mit zwei Kollegen im Gefängnis drei Frauen als Geiseln nimmt, um Geld und einen Fluchthubschrauber zu erpressen.

Für den Film ließ sich das Regie-Paar Hans-Günther Bücking und Marion Mitterhammer, die selbst mitspielt, von einem wahren Vorfall in der Justizanstalt Graz inspirieren. Daraus entwickelt sich im Film ein beklemmendes Machtspiel am Telefon: Der Diensthabende (Simon Hatzl) versucht mit augenscheinlicher Naivität an den Nerven seines Gegenübers zu zerren und Zeit zu gewinnen, bis die Spezialisten kommen, der eitle, aber intelligente Anführer der Geiselnehmer will mit Gewalt den Weg in die Freiheit erpressen. Ein klaustrophobisches Kammerspiel in dunklen Bildern, das sich auf die Kunst seiner Darsteller verlässt.

"Taktik": AUT 2021, 90 Minuten, Regie: Hans-Günther Bücking, Marion Mitterhammer

OÖN Bewertung:

Der Trailer zum Film:

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