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Die glorreichen Vier aus Österreich

Ein vinophiles Erfolgsquartett belebt das WIFI und wird von Köstlichkeiten begleitet

Von Philipp Braun, 12. Oktober 2018 - 00:04 Uhr

Die "WIFI Kulinarik Welt" kann neben den zahlreichen kulinarischen Ausbildungen als Höhepunkt im Herbst bezeichnet werden.

Sommelierausbilder Hans Stoll hatte bereits vor drei Jahren die Idee, die besten Winzer nach Oberöstererich zu holen und den Gästen zugleich das WIFI näherzubringen. Auch um aufzuzeigen, auf welch hohem Niveau sich die Ausbildungsstätte befindet.

Am 15. November ist es erneut so weit. Dieses Mal kommen die vier Topwinzer Anton Iby, Andi Kollwentz, Willi Sattler und Herwig Jamek, die stellvertretend für die hohe Weinqualität Österreichs stehen. Zusätzlich lassen die Köche Reinhard Andorfer, Karl Auinger, Siegfried Wintgen und Gerhard Fehrer ihre Klasse aufblitzen und verwöhnen die Gäste mit kulinarischen Köstlichkeiten. Die Pâtissière Tina Hehenberger zaubert Süßes auf die Teller, der Salzburger Künstler Thomas Selinger präsentiert verschiedene Kunstwerke. Talkrunden bringen zusätzlich inhaltliche Würze in die Veranstaltung.

Hans Stoll zeigt sich bereits jetzt euphorisch: "Ein besonderer Abend mit einem Feuerwerk aus Küche und Keller erwartet die Gäste bei der WIFI Kulinarik Welt".

WIFI Kulinarik Welt: 15. November, 18 Uhr, Panoramasaal.
Verkostungsbeitrag inkl. Wein und Essen, all inclusive: 69 Euro (OÖNcard: 66 Euro).
Anmeldung: 057000-77, kundenservice@wifi-ooe.at

*****

Anton und Eva Iby

„Wir haben die Rebflächen von unseren Nachkommen geliehen, hat bereits der Vater gesagt.“ So versteht man auch, wieso die Winzer aus Horitschon biozertifiziert sind. „Es ist eine Lebenseinstellung, und wir wollen echten, ungeschminkten Wein produzieren. Wie wenn der Wein direkt am Rebstock wachsen würde“, ergänzt Eva Iby. Den in gesundem Boden wurzelnden Rotweinen merkt man diese Harmonie und den authentischen Geschmack an. Generationen und Genießer dürfen sich glücklich schätzen.

Sattlerhof

Rebstöcke können sich in den Händen des steirischen Winzers nur wohlfühlen. Willi Sattler ist für den sanften Rebschnitt bekannt und fügt damit dem Stock keine großen Wunden zu. Eine Voraussetzung, um noch bessere Qualität zu erzielen. Für Hans Stoll zählt der Sattlerhof deswegen auch zu den „besten Weißweingütern Europas“. Mittlerweile wird der Weinkeller von Sohn Andreas geführt, der die Qualitätsschiene weiterführt und sagt: „Keiner von uns kann die Welt retten, aber jeder kann einen Beitrag leisten.“

Weingut Kollwentz

Die Lage macht den Unterschied. Und Andi Kollwentz bewirtschaftet die besten Lagen. Seine Rotweine holen sich die Kraft aus den Lagen Setz und Point, die Weißweinreben gedeihen in den kühlen Lagen Tatschler und Gloria am besten. Prädikatsweine sind ebenso ein Steckenpferd. Leider haben Starenschwärme die Lage erkannt und den Großteil der Süßweinernte verputzt. Auch wenn nur 100 Liter süße Ausbeute erzielt werden, die Gault-Millau-Auszeichnung „Kollektion des Jahres 2018“ bleibt ewig.

Weingut Jamek

Wie gesund ist Wein eigentlich? Herwig Jamek aus der Wachau könnte als Mediziner tagelang darüber diskutieren, antwortet aber mit den weisen Paracelsus-Worten, dass die Dosis ausschlaggebend sei, und verweist auf seine Großeltern, die bei gemäßigtem Genuss immerhin über 90 Jahre alt geworden sind. Langlebigkeit ist eine Prämisse von Jamek. Seien es die edlen Smaragdweine oder manche historische Weingärten, die nachhaltig gepflegt werden und somit das Landschaftsbild der Wachau erhalten.

 

 

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