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Heimfluch im Cupfinale? "Von Statistik darf man sich nicht fesseln lassen"

GMUNDEN. Basketball: Als Austragungsort des Final-Four wird Gmunden ab heute zur Cup-Stadt.

Heimfluch im Cupfinale? "Von Statistik darf man sich nicht fesseln lassen"

Florian Schöninger erlebte alle sechs Cup-Erfolge der Gmundner Basketball-Swans als Spieler mit. Bild: gepa

Ein Sieg beim Internorm-Cup-Final-Four wäre für die Allianz Swans Gmunden eine runde Sache: Vor genau elf Jahren gewann der Klub in diesem Bewerb seinen ersten großen Basketball-Titel. Mit dabei war Flügelspieler Florian Schöninger, der heute (17 Uhr) im Halbfinale gegen Vienna in der Volksbank-Arena Gmunden seinen siebenten Cup-Erfolg auf Schiene bringen will.

 

OÖNachrichten: Gefeiert wurde 2003 noch am Spielort in Klosterneuburg oder erst in Gmunden?

Florian Schöninger: Zum Feiern sind wir noch immer nach Hause gefahren, aber die Stimmung war schon im Bus gut. Das war damals etwas ganz Besonderes für uns. Wir waren eine junge Mannschaft, in der noch kaum ein Spieler zuvor einen Titel geholt hatte.

Was ist heuer anders?

Es gibt heuer schon Parallelen zu damals. Vor der Saison gab es bei uns eine große Umstellung. Auch unsere jungen Leistungsträger wie Griffey, Lee oder Valentine haben in europäischen Ligen noch nicht viel Erfahrung. Wir sind aber gut unterwegs, obwohl das vor der Saison nicht jeder erwartet hat. Das Cup-Final-Four ist eine gute Gelegenheit, einen Titel zu holen. Heuer gehöre ich mit 32 Jahren allerdings zu den ältesten Spielern.

Der Basketball und die Liga blieben in Österreich seither auf gleichem Niveau?

Nein, es hat sich schon einiges getan. Die Trainingsintensität ist wesentlich höher – wir üben jetzt neun Mal pro Woche. Es läuft jetzt professioneller, es gibt mehr Profis, die vom Basketball leben. Und viel mehr Nachwuchs-Spieler.

Noch keinem Team ist es in den vergangenen 20 Jahren gelungen, den Cup vor eigenem Publikum zu gewinnen. Warum nicht?

Wenn sehr viele Leute in der Halle sind und die Erwartungshaltung groß ist, kann das natürlich zur Falle werden. Ich freue mich aber auf die Spiele. Von der Statistik darf man sich nicht fesseln lassen. Sportlich ist es sehr von der Tagesform der Mannschaften abhängig. Ein Favorit ist für mich in diesem Cup-Final-Four kaum auszumachen. (geda)

 

Cup-Final-Four in der Gmundner Volksbank-Arena

Die drei „auswärtigen“ Teams (Klosterneuburg, Kapfenberg, Vienna) sind während des Final-Bewerbs in Gmunden untergebracht. „Wir hoffen aber, dass am Sonntag nur mehr ein gegnerisches Team da ist“, sagt Gmunden-Manager Harald Stelzer und schmunzelt. Das würde nämlich bedeuten, dass die Gmundner im Finale stehen. Auf jeden Fall wird heute George Valentine für die Swans spielen – der US-Legionär ist wegen einer Knieverletzung in Behandlung. Gmunden wird am Wochenende auch außerhalb des Courts zur Basketball-Hauptstadt: Bei der Liga-Sitzung trägt der Präsident der boomenden deutschen Basketball-Bundesliga vor.

Internorm-Cup-Final-Four

Halbfinale: heute, 17 Uhr: Gmunden – Vienna;
heute, 19.15 Uhr: Klosterneuburg – Kapfenberg.
Finale am Sonntag um 17 Uhr

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Artikel 25. Januar 2014 - 00:04 Uhr
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