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Neues von Stanford bis Linz

Von Dietmar Mascher, 12. Mai 2018, 00:04 Uhr
 Neues von Stanford bis Linz
Eliteuniversität Stanford: Zusammenarbeit mit Linz und St. Gallen Bild: OÖN

Innovation: Wie Professor Michael Shamiyeh das Silicon Valley mit Linz verbindet und was das alles mit Spar Österreich zu tun hat.

Warum hat Shell in den 1970er-Jahren die Ölkrise besser gemeistert als andere? Warum hat Sony einst mit dem Walkman so große Erfolge erzielt? Und stimmt es, dass Edwin Land, Erfinder der Sofortbildkamera von Polaroid, das iPhone von Apple vorhergesagt hat?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Linzer Universitätsprofessor Michael Shamiyeh seit Jahren und geht wissenschaftlich dem Thema Innovation auf den Grund. Getreu nach dem Motto von Nobelpreisträger Dennis Gabor: "Die Zukunft kann man nicht vorhersagen, sehr wohl aber gestalten."

Jetzt hat Shamiyeh, wie berichtet, für Oberösterreichs Spitzenunternehmen ein besonderes Projekt auf die Beine gestellt. Die Eliteuniversitäten von Stanford und Sankt Gallen arbeiten mit seinem Center of Future Design zusammen und bieten ein Programm, das eine Mischung aus Weiterentwicklung der Führungskräfte und Coaching für konkrete Innovationsprojekte darstellt. Das Programm startet im Herbst, mehrere Leitbetriebe haben sich schon angemeldet.

Neues von Stanford bis Linz
Michael Shamiyeh Bild: OÖN

Shamiyeh, der an der Linzer Kunstuniversität als Professor arbeitet, hat für dieses Programm sein Netzwerk aktiviert. Der 49-jährige Linzer hat schließlich seinen PhD in St. Gallen gemacht, in London History and Critical Thinking und an der Technischen Universität Wien Architektur studiert.

Zuletzt war er für ein halbes Jahr Gastprofessor in Stanford und hat in der Brutstätte des Silicon Valley das Thema Innovation ausführlich untersucht. Stanford hätte ihn gern behalten. "Ich liebe Linz und bleibe in Stanford nur Gastprofessor, möchte aber die Kontakte für Oberösterreich nutzen", sagt Shamiyeh.

Hotels in der Karibik gebaut

Wobei Shamiyeh nicht nur Kontakte auf wissenschaftlicher Ebene hat. In der Karibik hat er Hotels gebaut. Mit Porsche, Kodak und Siemens hat er in der Praxis zum Thema Innovation gearbeitet. In Linz kuratierte er eine Aufsehen erregende Ausstellung über Porsche. Automobilkonzerne buchen ihn als Gastredner zum Thema "Disruption und Innovation". Sein Ansatz: Man kann Innovation aus den Erfahrungen der Vergangenheit oder Gegenwart entwickeln oder aber aus der Erwartung der Zukunft her entwickeln. So wie es etwa McDonald’s tat, als aus der Zukunft der Mobilität das Essen zum Mitnehmen wurde.

Innovative Veränderung konnte Shamiyeh auch in der eigenen Familie beobachten. Sein Urgroßvater, Franz Schierz, ein aus Bayern zugewanderter Unternehmer, hatte im heutigen Alt-Urfahr eine Niederlassung der Kunstmühle Kleinmünchen eröffnet und baute daraus einen Groß- und Einzelhändler für Nahrungsmittel im gesamten Mühlviertel. Sein Sohn begann, Kaffee zu rösten. Seine Tochter Gertrude begründete mit ihrem Mann Julius Ratz und vier weiteren Kaufleuten das Großhandelszentrum A&O in Marchtrenk. Ab 1972 hieß das Unternehmen Spar A&O Handelszentrum Marchtrenk.

Mit Spar haben die Shamiyehs direkt nichts zu tun. Michaels drei Brüder arbeiten als IT-Spezialist, Rechtsanwalt bzw. Primar im Kepler Universitätsklinikum.

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