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Corona: Verunsicherung trifft auch die Manager mit voller Wucht

27. November 2021 00:04 Uhr

Corona: Verunsicherung trifft auch die Manager mit voller Wucht
Je mehr Verantwortung, desto höher ist die Verunsicherung.

22 Prozent bemerken mehr seelische Probleme seit Pandemieausbruch.

Die pandemiebedingten Veränderungen haben bei Führungskräften und Beschäftigten zu starken Verunsicherungen geführt: 45 Prozent der österreichischen und der deutschen Führungskräfte fühlen sich aufgrund der Coronakrise sehr oder eher verunsichert. Hauptursache ist die tiefgehende Veränderung in der Arbeitsstruktur (81 Prozent), aber auch der mangelnde Kontakt zu den Mitarbeitenden. 70 Prozent fürchten, selbst an Corona zu erkranken, 57 Prozent sorgen sich um den eigenen Arbeitsplatz. Das sind zentrale Ergebnisse des aktuellen Hernstein Management Reports. Dafür wurden im Sommer 1700 Führungskräfte im deutschsprachigen Raum befragt.

Je höher die Führungskräfte angesiedelt sind und je mehr Verantwortung sie haben, desto höher ist auch die Verunsicherung: Im Top-Management sind es 53 Prozent, unter den Unternehmensinhabern 54 Prozent, im unteren bzw. mittleren Management sind es 43 bzw. 41 Prozent. Bei den Frauen ist die Verunsicherung tendenziell höher als bei ihren männlichen Kollegen.

Mehr körperliche Probleme

Interessant ist: Die Führungskräfte sagen, dass ihre Mitarbeitenden noch verunsicherter seien als sie selbst. Das gilt speziell im Dienstleistungsbereich, Tourismus, in der Freizeitindustrie und angesichts fragiler Lieferketten auch im Logistiksektor.

Im Hinblick auf die mentale Gesundheit ist das Ergebnis eindeutig: 22 Prozent sagen, dass mehr seelische Probleme auftreten. 43 Prozent sind eher dieser Meinung. 14 Prozent sagen, dass es mehr körperliche Erkrankungen gebe. 16 Prozent der Befragten sehen diese Tendenz gar nicht.

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