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Nächster Umbruch im Trainerteam des ÖSV

Von nachrichten.at/apa, 18. März 2023, 09:09 Uhr
Die besten Zitate der alpinen Ski-WM
ÖSV-Alpinchef Herbert Mandl Bild: GEPA pictures/ Mathias Mandl (GEPA pictures)

SOLDEU. Kurskorrektur statt Kontinuität: Im Frauen-Team der ÖSV-Alpinen bahnt sich das zweite Jahr in Folge eine Trainer-Rochade an.

Unbestätigten Informationen zufolge wollen sich Speed-Chef Alexander Hödlmoser und Speed-Gruppentrainer Florian Scheiber verändern, dazu ist Technik-Chef Georg Harzl angezählt. "Es wird dort sicher Änderungen geben. Wenn die ganze Mannschaft eigentlich eine Talwärtsfahrt erlebt, dann muss man sicher handeln", sagte ÖSV-Alpinchef Herbert Mandl.

Zunächst würden noch die beiden ausständigen Rennen beim Weltcup-Finale in Andorra über die Bühne gebracht, dann werde es Gespräche geben, bestätigte der Niederösterreicher. "Dann muss man für sich überlegen, wo es nicht so funktioniert hat. Wir brauchen uns da nichts vormachen, speziell bei den Technik-Damen haben wir überhaupt nicht reüssiert. Im Speed-Bereich hat die Mannschaft auch mehr Potenzial, als sie gezeigt hat. Aber es war durchaus eine gute Saison auf der Speed-Seite", erklärte Mandl.

Österreich wird in dieser Saison im Nationencup mit Respektabstand hinter der Schweiz den zweiten Platz belegen. Bei den Männern ist man ebenfalls Nummer zwei, bei den Frauen nur Dritter hinter der Schweiz und Italien. "Das ist nicht unser Anspruch, keine Frage. Wir haben so viele Jahre den Nationencup gewonnen, jetzt haben wir in Folge zwei Jahre, wo wir hinten dran sind", führte Mandl aus. "Aber ich denke, dass wir gutes Potenzial haben, das auch schnellstmöglich wieder umzudrehen. Das ist auch eines unserer Ziele für die nächste Saison schon."

Die aktuelle Trainerstruktur und die darin agierenden Personen waren erst nach dem Ende der Vorsaison installiert worden. Hödlmoser und Karlheinz Pichler, der die Gruppe WC3 mit den Allrounderinnen betreut, kehrten zum ÖSV zurück, Harzl übernahm statt Hannes Zöchling die Technikerinnen. Als Betreuer für Katharina Liensberger kam Livio Magoni dazu, der den ÖSV inzwischen im vergangenen Jänner wieder verlassen hat. Als neuer Rennsportleiter für die Frauen wurde Thomas Trinker eingesetzt. Auch Mandl selbst ist erst seit rund einem Jahr erneut für den ÖSV tätig.

Hödlmoser dürfte von sich aus Abschied nehmen. "Das ist absolut schade, keine Frage. Ich sehe Alex als Topmann in der Abfahrt, vor allem mit sehr viel Erfahrung", würdigte Mandl den langjährigen Trainer der US-Frauen um Lindsey Vonn. Scheiber habe letztes Jahr auch schon wechseln wollen. "Vielleicht interessiert den auch einmal ein Job bei den Herren. Jeder muss für sich seine Interessen auch wahrnehmen, wo er sich gut aufgehoben fühlt", meinte Mandl.

Zu sagen, es werde sich alles ändern, wäre aber jedenfalls verfrüht. Bei den Männern dagegen dürfte es keine bedeutenden Wechsel geben, Mandl ortete "ein gutes Miteinander" in den Gruppen. "Ich denke, das sollte man beibehalten."

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5  Kommentare
5  Kommentare
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kpader (11.506 Kommentare)
am 24.03.2023 06:38

Unmotivierte Rennläufer und schlechtes Trainerpersonal.

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2020Hallo (4.291 Kommentare)
am 19.03.2023 09:22

Das soll etwas helfen? 🙈🙈🙈🤭

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StefanieSuper (5.161 Kommentare)
am 19.03.2023 08:30

Wenn man nicht mehr weiterweiß, dann tauscht man einfach die Trainer aus. Eigentlich sollte man das Management des ÖSV zum Teufel jagen. Hier geht es doch seit Schröcki.... nur mehr bergab. Alles braucht eben seine Zeit auch der Untergang! Wenn man sieht wie down nun Liensberger ist, dann weiß man wie schlecht man bei den Damen arbeitet. Jahre lang haben die Erfolge von Hirscher etc. diese Misere zugedeckt aber jetzt ist alles glasklar.

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Peter2012 (6.180 Kommentare)
am 19.03.2023 07:47

Es war eine verkorkste Skisaison!!!

.... und wenn man nichts ändert wird es noch schlechter. Die Österreicher und Österreicherinnen müssten sich das Skifahren leisten können um für Nachwuchs für das österreichische Ski Team sorgen zu können!!!

Bei dieser Inflation geht das nicht mehr!!!

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Joshik (2.956 Kommentare)
am 18.03.2023 15:46

völliges Missmanagement im ÖSV - sowohl organisatorisch als auch sportlich.
.
dazu kommen SportlerInnen, vor allem im Damen-Team, die seit mehr als einem Jahrzehnt verhätschelt wurden. daher auch eine furchtbare Überalterung
.
noch was: Materialvorteile lassen sich mittlerweile nicht mehr kaufen. mittlerweile zählt im alpinen Spitzensport nur noch individuelle Leistungsfähigkeit. konkret zu sehen bei den Italienerinnen und Norwegerinnen. Schweden stellt die meisten JuniorenmeisterInnen.
.
die latente Misswirtschaft im ÖSV wird aber sicher nicht durch Trainerwechsel abgeschafft. ganz in Gegenteil - die selben Overheads wie bisher werden den Karren nur noch weiter in den Dreck fahren.

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