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„Ohne dieses Stadion wäre Ried längst wieder in der Landesliga“

Von Harald Bartl, 19. Oktober 2013, 00:04 Uhr
„Ohne dieses Stadion wäre Ried heute längst wieder in der Landesliga“
So jubelten die Rieder exakt vor zehn Jahren nach dem 1:0 über A. Lustenau – dem ersten Sieg im neuen Stadion. Bild: (Furtner)

RIED. Alles Gute, altes Haus! Auf den Tag genau vor zehn Jahren wurde die Rieder „Keine-Sorgen- Arena“ am 19. Oktober 2003 eröffnet. Und diese Arena spiegelt perfekt den Höhenflug des Innviertler Fußball-Bundesligisten wider.

So wie heute hieß damals zwar der Gegner Austria. Doch während die Rieder heute (19 Uhr) gegen Meister und Champions-League-Teilnehmer Austria Wien auf ein volles Haus hoffen, sah es vor zehn Jahren ganz anders aus. Da spielte man in der zweiten Liga gegen die Austria aus Lustenau. Der Rieder Bundesliga-Abstieg war noch nicht verdaut. Die Hoffnung auf den sofortigen Wiederaufstieg war rasch dem Chaos im Verein, der damals von Petar Segrt trainiert wurde, gewichen. Mit dem nagelneuen Stadion kehrte langsam die Euphorie wieder zurück. Die 10 Millionen Euro, die der Bau (die Arena wurde binnen sieben Monaten errichtet) damals gekostet hatte, hat der Verein längst in Form von Steuern wieder zurückbezahlt. „Ohne dieses Stadion würde Ried heute längst wieder in der Landesliga spielen. Wir hätten schon vor einigen Jahren keine Lizenz mehr für das alte Stadion erhalten. Und ein Umbau des alten Stadions wäre noch viel teurer gekommen – und in einem Wohngebiet sowieso unmöglich gewesen“, so Manager Stefan Reiter.

Obwohl bereits 10 Jahre alt, kommen immer wieder Delegationen, um sich das Rieder Schmuckkästchen zum Vorbild zu nehmen. So wurde für das nagelneue Stadion in St. Pölten vieles vom Rieder Know-how übernommen. Auch Altach und Austria Lustenau nehmen sich an Ried ein Beispiel.

Aufstockung erstrebenswert

Aber auch in der Rieder Arena gibt es Verbesserungswünsche: Derzeit verfügt das Stadion über 4500 Sitzplätze. Damit würde man etwa bei einem Einzug in die Europa-League-Gruppenphase von der UEFA keine Spielbewilligung erhalten. Reiter steht einer Aufstockung positiv gegenüber. „Es gibt europaweit einen klaren Trend: Wenn die Qualität verbessert wird, dann kommen auch mehr Zuschauer. Deshalb hätten wir publikumsmäßig Luft nach oben.“

 

Rieder mit dem letzten Aufgebot

Am Ende wurde es für Ried-Trainer Michael Angerschmid noch schlimmer, als befürchtet. Für das heutige Spiel gegen die Austria bekommt er keinen seiner angeschlagenen Spieler fit. Riegler (krank), Ziegl, Reiter, Trauner, Vastic, Möschl und Kreuzer (alle verletzt) fallen heute gegen den Meister aus.
Eines ist sicher: In dieser Formation wird die SV Josko Ried nie wieder einlaufen. Sandro Wieser wird in der Innenverteidigung aushelfen. Thomas Hinum rückt dafür von der rechten Abwehrseite ins defensive Mittelfeld, weil Ersatzmann Bernhard Janeczek dort am besten eingesetzt werden kann. Auf der Bank sitzen mit Furkhan Aydogdu und Sandro noch zwei Profis. Der Rest wird mit Spielern aus der Amateurmannschaft aufgefüllt. Angerschmid: „Wir haben nichts zu verlieren. Jetzt können auch jene ihre Klasse zeigen, die sonst seltener spielen.“

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