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LASK

Marcel Koller: Willkommen im Albtraum-Stadion!

Von Günther Mayrhofer 12. August 2019 00:04 Uhr

Gugl
Die offene Seite der Gugl

LINZ. 2010 verlor Marcel Koller als ÖFB-Teamchef im Gugl-Oval gegen die Elfenbeinküste 0:3. Am Dienstag muss er mit Basel gegen den LASK einen 1:2-Rückstand aufholen.

Nie wieder wollte Marcel Koller im Linzer Stadion spielen. Es bleibt ihm nicht erspart: Morgen stellt der Trainer den FC Basel im Drittrunden-Rückspiel der Champions-League-Qualifikation gegen den LASK für die Aufholjagd nach dem 1:2 in der Schweiz ein (20.30 Uhr, ORF eins). Erlebt der 58-Jährige den nächsten Albtraum auf der Gugl?

Am 14. November 2012 ging alles schief. Damals war Koller ÖFB-Teamchef, die Nationalmannschaft verlor gegen die Elfenbeinküste mit 0:3. "Warum ist da offen?", soll Koller damals vor der Partie schmunzelnd gefragt haben, als er die offene Seite im Gugl-Oval gesehen hatte. "Wollen die nach Mekka schauen?"

Der Spaß verging ihm während der 90 Minuten völlig. Die dürftige Leistung seines Teams spielte einen verhängnisvollen Doppelpass mit der Atmosphäre. "Wenn ein Stadion offen ist, dann muss man damit rechnen, dass der Lärm und die Stimmung hinausgehen", sagte Koller 2012. Morgen wollen ih die LASK-Fans eines Besseren belehren: Die Partie ist ausverkauft, mit 500 Gästefans wird gerechnet.

Auch der holprige Rasen passte 2012 in das Gesamtbild. Süffisant sagte Koller: "Über den Rasen kann ich nichts sagen. Ich bin nur auf der Tartanbahn gestanden. Die war in Ordnung."

Basel schoss sich warm

Der Rasen sollte morgen kein Thema sein. Extra für das Rückspiel ließ der LASK einen neuen auf der Gugl verlegen. Die Athletiker werden heute um 18.30 Uhr erstmals darauf trainieren, um 20 Uhr folgen die Gäste.

Der FC Basel schoss sich am Samstag mit einem 3:1 gegen Servette Genf für das Rückspiel warm – ein Ergebnis, das auch in Linz zum Aufstieg in das Play-off reichen würde. Allerdings tat sich Basel trotz früher Führung durch ein Eigentor lange Zeit sehr schwer im Spielaufbau – wie gegen den LASK. Erst nach der Pause kamen die "Bebbi" in Schwung, die beiden ehemaligen Servette-Spieler Kemal Ademi (41.) und Kevin Bua (81.) fixierten mit ihren Toren den zweiten Saisonsieg. "Ein Sieg bringt Selbstvertrauen und Moral", sagte Verteidiger Silvan Widmer.

Koller hatte sein Team im Vergleich zum Hinspiel gegen den LASK seine Startelf auf fünf Positionen verändert. Einer wird morgen nicht zurückkehren: "Ricky van Wolfswinkel wird nicht fit bis Dienstag", sagte Koller über den Niederländer, der an den Folgen einer Gehirnerschütterung leidet. Nachdem Basel vor dem Hinspiel bereits Torjäger Albian Ajeti an West Ham verkauft hatte, bleibt als Mittelstürmer nur noch Kemal Ademi übrig. Der 23-Jährige ist nach einer Verletzung in der Vorbereitung körperlich noch nicht ganz auf der Höhe – mit seinen 1,98 Metern wird von ihm trotzdem höchste Gefahr ausgehen: Erst mit der Brechstange hatte Basel im Hinspiel die LASK-Defensive vor Probleme gestellt.

 

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