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Die SPÖ verabschiedet sich in Ottakring aus dem Wahlkampf

Von nachrichten.at/apa, 07. Juni 2024, 19:45 Uhr
EU-WAHL: WAHLKAMPFABSCHLUSS DER SP…: SCHIEDER / BABLER
Spitzenkandidat Andreas Schieder und Chef Andreas Babler in Ottakring Bild: HELMUT FOHRINGER (APA)

WIEN. Die SPÖ hat sich am Freitagabend in Wien-Ottakring aus dem EU-Wahlkampf verabschiedet.

Spitzenkandidat Andreas Schieder bewarb dabei einmal mehr sein "tolles Programm" für soziales Europa, Standort, Frauenrechte und Jugend: "Das gibt es nur, wenn die Mitte gestärkt wird und das ist die SPÖ." Parteichef Andreas Babler betonte: "Wer uns stärkt, stärkt das Bollwerk gegen Rechts".

Während bei der ÖVP Parteichef Karl Nehammer am Donnerstag den Abschluss-Event sogar ausgelassen hatte, rückte die SPÖ ihren Vorsitzenden in den Vordergrund. Babler war auserwählt, die abschließende und längste Rede zu halten. Neben dem Dank an alle Mitstreiter lautete das Credo des SP-Chefs, mehr Gerechtigkeit in allen Lebensbereichen spürbar machen zu wollen.

Wieder richtete Babler, der davor und danach unzählige Hände schüttelte, indirekt eine Einladung an Grün-Wähler: "Wir wollen renaturieren." Auch Schieder betonte, dass Klimaschutz nur ernst zu nehmen sei, wenn er in die richtigen Hände komme - und das seien eben nicht jene der Grünen sondern jene der Sozialdemokratie.

  • Video: Wahlkampfschluss für SPÖ

"Europa der Eliten"

Ohnehin gefielen dem Spitzenkandidaten die Programme der anderen Parteien nicht sonderlich. Bei den NEOS erkannte er ein "Europa der Eliten". Bei der ÖVP bedauerte er, dass der von ihr beschworene "Hausverstanden" nie vorbeischaue und mit der FPÖ würde es in Richtung weniger Demokratie und mehr Nationalismus gehen.

Versammelt hatte die SPÖ am für sein Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen immer wieder gewürdigten Yppenplatz in Wien-Ottakring einige hundert Sympathisanten, um sich einen "letzten Schwung" zu geben, wie die Listenzweite Evelyn Regner betonte. Man wolle, wie das die SPÖ nun eben immer tue, bis zum letzten Kilometer laufen und das ohne zu provozieren und Hass zu schüren. Was bei der FPÖ John Otti, ist bei der SPÖ nun offenbar Roman Gregory. Mit seinen "President Friends" beschallte er über mehrere Stunden den Yppenplatz.

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4  Kommentare
4  Kommentare
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Augustin65 (1.159 Kommentare)
am 08.06.2024 15:27

Wäre besser, die SPÖ verabschiedet sich ÜBERHAUPT.

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analysis (3.711 Kommentare)
am 08.06.2024 15:37

Warum sind so viele Österreicher FPÖ-Wähler, wissen die nicht, dass diese Partei in der EU nur im Interesse der Konzerne und Mächtigen stimmt?
Offensichtlich hat der Wähler, wie dereinst nach dem 1. Weltkrieg noch immer nicht erkannt, wie die Mächtigen und die von Ihnen gesponserten Rechts-Parteien agieren:
Neid und Hass sähen, Opfermasche vorgaukeln und Schuldige "benennen" und für sich und Ihre Gönner das Volk zahlen lassen.
Kein FPÖ-Fan geht auf das Abstimmungsverhalten dieser Maulhelden und Abzocker ein, sind die wirklich so dä...
Harald Vilimsky hat noch nie etwas geleistet, kassiert aber bereits seit 10 Jahren ein fürstliches EU-Gehalt
Er ist nur unproduktiver EU-Hinterbänkler, der von ehrlichen/seriösen Abgeordneten gemieden wird.
Änderung der aktuellen EVP-EU-Politik erfordert soziale und ehrliche Politik gegen die Industrie-u. Agrar-Lobby, welche derzeit die EU dominiert!

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analysis (3.711 Kommentare)
am 08.06.2024 14:07

Seit Jahrzehnten wird die EU von der EVP dominiert und dies hat zu
Steuerflucht und Subventionslawinen für Konzerne
Sozial-und Steuer-Dumping
Förderung von Megastrukturen in Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Abwanderung in EU-Ostländern durch Konzernsubventionen
Güterverkehrslawine auf der Straße und Lenker-Sklaven
geführt.
Wer glaubt ernsthaft, das EVP und mit ihnen koalierende Rechte diese Missstände mildern?
Nicht nur Agrarier und Konzerne, auch die arbeitende Beschäftigten müssen sich vereinen und gemeinsam agieren und dafür bilden sich welche Parteien an?

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Superheld (13.287 Kommentare)
am 08.06.2024 10:46

Schade um den Andreas Schieder, denn wer Schieder/SPÖ wählt,
stärkt und bestätigt damit automatisch Babler und seine Wahnsinnsmannschaft.

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