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Heizkosten: Jeder zweite Haushalt kann Zuschuss beantragen

Von Michael Schäfl, 03. Februar 2023, 12:41 Uhr
Heizkostenzuschuss für 250.000 statt 25.000 Haushalte
Klausur in St. Johann/Wimberg: Landeshauptmann Stelzer (VP, li.) und LH-Stellvertreter Haimbuchner (FP, re.) mit schwarz-blauem Regierungsteam (VP/Mayr) Bild: Peter C. Mayr

LINZ. Bezugsberechtigte erhalten zwischen 200 und 400 Euro, finanziert wird der Zuschuss durch 75,5 Millionen Euro Bundesförderung

Rund 25.000 Haushalte waren bisher berechtigt, den Heizkostenzuschuss des Landes Oberösterreich zu beantragen. Bisher, denn mit Anfang April wird diese Zahl auf mehr als 290.000 steigen. Damit ist fast jeder zweite Haushalt in Oberösterreich antragsberechtigt. 200 Euro ist dabei das Minimum, das ein berechtigter Haushalt als einmalige Förderung erhält, die Summe steigt mit der Zahl an Personen im Haushalt.

„Uns ist es wichtig, unseren Landsleuten in Zeiten steigender Preise beizustehen, denn auf Oberösterreich ist Verlass“, sagte Landeshauptmann Thomas Stelzer (VP) gestern über die Ausweitung des Bonus. Eine Ausweitung, die durch zusätzliche Mittel, die der Bund zur Verfügung stellt, finanziert wird. 450 Millionen Euro stellt der Bund den Ländern für die Ausweitung des Heizkostenzuschusses zur Verfügung. 75,5 Millionen davon entfallen davon auf Oberösterreich, das die Förderung „Wohn- und Energiekostenbonus“ nennt. Man helfe jenen Haushalten am meisten, die von der Teuerung am stärksten betroffen seien, sagte Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner (FP). Man leiste einen „wertvollen Beitrag zur Unterstützung von Familien und Alleinerziehenden“, sagte Soziallandesrat Wolfgang Hattmannsdorfer (VP).

Wer ist berechtigt?

Wer einen Zuschuss erhält, hängt vom Einkommen ab. Ein-Personen-Haushalte können bis zu einem jährlichen Bruttolohn von 27.000 Euro, das sind etwa 1500 Euro netto monatlich, einen Zuschuss beantragen. Ein Mehr-Personen-Haushalt ist bis zu einem jährlichen Brutto-Einkommen von 65.000 Euro, das sind 2859 Euro Monatsnetto, bezugsberechtigt. Familienbeihilfe oder sonstige Sozialleistungen werden nicht eingerechnet.

Die Förderung im Detail: Pro Haushalt gibt es 200 Euro. 300 sind es, wenn ein minderjähriges Kind Teil des Haushalts ist. 400 Euro gibt es für Haushalte mit zwei oder mehr minderjährigen Kindern.

Anträge ab 3. April möglich


Anträge können ab 3. April online auf der Website des Landes gestellt werden. Unterstützung gibt es bei den Bürgerservicestellen der Gemeindeämter und Magistrate. Gemeinsam mit den bestehenden Maßnahmen in dieser Heizperiode fördert das Land Menschen mit geringem Einkommen so mit bis zu 800 Euro je Haushalt.

"Spät, aber doch"

Die SPÖ Oberösterreich begrüßte den Heizkostenzuschuss neu und sah eine ihrer zentralen Forderungen erfüllt. „Die nun angekündigte Nachbesserung beim Heizkostenzuschuss ist – spät, aber doch – eine gute Nachricht für all jene Haushalte, die dringend auf Entlastung warten“, sagte SP-Landesgeschäftsführer Florian Koppler. Niemand müsse sich aber bei der Landeskoalition bedanken, sagte SP-Klubvorsitzende Sabine Engleitner-Neu. Denn das Geld stamme vom Bund.

Auch die Grünen befürworten die Ausweitung. „Bisher hat das Land nur magere Beilagen serviert, der Bund liefert jetzt das Hauptgericht“, sagte Grünen-Klubobmann Severin Mayr. Dass der Kreis der Antragsberechtigten erweitert wurde, lobt die Grüne Sozialsprecherin Ines Vukajlović. Der Bund habe "etliche milliardenschwere Unterstützungspakete geliefert", Oberösterreich helfe "immer nur  portionsweise". 

Hier finden Sie nähere Informationen zum Zuschuss.

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Autor
Michael Schäfl
Redakteur Politik
Michael Schäfl

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20  Kommentare
20  Kommentare
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mabach (2.548 Kommentare)
am 06.02.2023 17:40

Mir doch wurscht!

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( Kommentare)
am 03.02.2023 17:36

Diese Direktzahlungen funktionieren nach dem Prinzip:

Ich nehme dir 100 Euro direkt
und gebe dir garantiert 30 € zurück.

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teja (5.750 Kommentare)
am 03.02.2023 15:27

Energiekostenausgleich: im Juni 2022 beantragt- bis jetzt nicht erhalten.

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hepra66 (3.791 Kommentare)
am 03.02.2023 16:44

Wann war die Jahresabrechnung vom Strom?

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Utopia (2.262 Kommentare)
am 03.02.2023 15:15

Meine Gasrechnung wurde von bisher 111,- auf 516,- erhöht. Das macht übers Jahr 6192,-. Das meiste davon bekommt Vater Staat. Die einmalig 200,- sind jetzt meine übergroße Rettung.

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rmach (14.698 Kommentare)
am 03.02.2023 15:24

Derzeit kostet das Gas 9,5 Cent.
Demnach hätten Sie bisher unter 3 Cent bezahlt.
Was zahlen Sie je Kwh? Wenn Sie nun mehr als 9,5 Cent bezahlen, gibt es viele Möglichkeiten.

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snooker (4.402 Kommentare)
am 03.02.2023 15:24

Bei uns ist es ähnlich - ich würde mir wünschen, dass zumindest die Mwst. ersetzt würde.
Ich zahle nun mehr Mwst., als zuletzt das Gas im Gesamten ausmachte.

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il-capone (10.264 Kommentare)
am 03.02.2023 13:09

Wie, was ... 🤔
Kein Veto vom blauen Häuptling, dass daraus auch Haushalte mit Ausländern gefördert werden?🤨
Kann nur ein Irrtum sein.
Oder es ist eine reine Faschingsmeldung.

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rmach (14.698 Kommentare)
am 03.02.2023 13:53

Ich bin sehr glücklich, in OÖ zu leben.
Bei uns bemühen sich m.E. alle. Es beginnt bei Haimbuchner und endet bei Stelzer. Beide bemühen sich um eine humane und intelligente Umsetzung der vorgegebenen Ideologien.

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capsaicin (3.760 Kommentare)
am 03.02.2023 13:01

wir besserverdiener reißen alle mit, auch sämtliche politiker...auf uns ist verlass!

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her (4.383 Kommentare)
am 03.02.2023 13:10

Hallo Caps,

verstehe Ihren Beitrag nicht ganz.

Schreiben Sie davon, dass <die oberen 10 Prozent> explodierende Energiepreise ganz anders empfinden als die <working poor> die keine Sozialfälle sind?

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rmach (14.698 Kommentare)
am 03.02.2023 14:45

Es ist ein Unterschied, ob man sich die Anschaffung eines 3.Ballkleides, oder einer Leberkäsesemmel überlegen muss.
Diese Form , oder Umsetzung des Strompreisdeckels, ist die Erfindung der ersteren Gruppe.
M.E., beeinträchtigt das Leben im Überfluss, die Bereitschaft zum anstrengenden Denken.. Dabei ist nicht die Höhe, sondern die Dauer des Überflusses entscheidend.
2 Faktoren behindern somit die Innovation, die der Motor der freien Wirtschaft ist: Die absolute Sicherheit und der Überfluss.

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her (4.383 Kommentare)
am 03.02.2023 15:01

Sicherheit & Überfluss in Österreich?

Bin mir da nicht so sicher.
Erinnert an die Schreibe wie : Österreich ist ein reiches Land

Nun, es gibt einen Unterschied zwischen Median- und Durschschnittsvermögen.
Ausserdem sind die Bundesschulden durch die Bürgschaften für die Freu(n)de im Euro viel höher ais ausgewiesen.

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rmach (14.698 Kommentare)
am 03.02.2023 15:51

Es gibt sie, die Sicherheit und den Überfluss in Österreich.: Gehen Sie zu einer etablierten Partei und "dienen" Sie. Auch wenn man Sie wieder verjagen sollte, Sie bekommen schon wieder eine Pfründe.

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AroundTheWorld (2.242 Kommentare)
am 03.02.2023 15:02

Innovationen entstehen aus einem freien Geist, wozu ein allzu freie Wirtschaft fähig ist sehen wir an Beispielen der jüngeren Geschichte.

Schauen sie sich doch die Glücksritter und ihre rechtlich abgesicherten Konstrukte an und es ist beschämend nicht einen auf der Regierungsbank zu finden welcher auch nur ansatzweise die Mechanismen versteht.

Den unteren Einkommen, <EUR 2000, würde ich keinen Vorwurf machen wollen und es ist wichtig und richtig wenn sich die Bürger auch einmal auf den Staat verlassen können, der Staat sind bekanntlich WIR, und richtig es wird aktuell maßlos verschüttet und auch ohne Ziel.
Dieser Umstand ist aber eher den aktuellen Politikern geschuldet, schwache Ausbildung und absolut keine wirtschaftliche Erfahrung, im Bezug auf Jahre in einer anerkannten Arbeit und entsprechender Position.
Und sind wir uns doch ehrlich ein 3tes Ballkleid für sie entspricht der Leberkäsesemmel eines Einkommens in der Höhe von EUR 1300.- und ja auch die gibt es.

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AroundTheWorld (2.242 Kommentare)
am 03.02.2023 14:32

Und was trifft sie, was die unteren Einkommen nicht trifft?
Das ist wohl Jammern nicht auf höchstem, sondern auf galaktischem Niveau.
Vielleicht gehören sie aber zu jenen Erbsenzählern und Speckjaga, die Geiz ist Geil aufs maximum betrieben und so schon seit 03/22 bluten.
Nun dann sitzen sie mit ihrem Zonk alleine da, ich bin jedem seinen Zuschuss vergönnt.

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her (4.383 Kommentare)
am 03.02.2023 12:55

<Fast jeder 2 Haushalt>

Besonders in Kriegszeiten werden Bundesschulden fest umverteilt

Aber hoffentlich nicht an Zuchthaus- & Asylheimbewohner,..
die keine Energie Kosten selbst tragen müssen!

Was ist eigentlich mit den <Autarken>? Haushalte, die bereits (gefördert) Eigenstrom- wärme besitzen
und
daher eine geringe Energiekosteninflation erdulden müssen?

Doppelförderung?

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Zonne1 (3.570 Kommentare)
am 03.02.2023 14:22

Die einen verplempern ihr Geld im Wirtshaus, die Anderen kaufen sich eine PV-Anlage, da reicht auch schon eine auf dem Balkon.

Wer klug investiert, darf ruhig auch einen Vorteil haben.

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her (4.383 Kommentare)
am 03.02.2023 14:49

Danke für Ihren erhelenden Beitrag aus der grunen Bildungswerkstatt.

Übersetzung an alle Mitleserinnen:

Umverteilung, an die die es nicht brauchen ist in Ordnung.
Wir fördern die Falschen
dafür aber richtig!

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rmach (14.698 Kommentare)
am 03.02.2023 15:16

Wirtshaus,PV ? Ich kenne auch welche, die ihr Geld für den Unterhalt der Familie brauchen.

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