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Innenpolitik

Neonazi-Vergangenheit? Wirbel um Hofer-Mitarbeiter

Von nachrichten.at   22. Dezember 2017 15:27 Uhr

FP-Infrastrukturminister Norbert Hofer

WIEN. Rene Schimanek, Kabinettsleiter des neuen Innenministers, soll in den 1980er-Jahren im Dunstkreis des verurteilten Neonazis Gottfried Küssel aktiv gewesen sein.

Die Aufregung um Kabinettsmitarbeiter der neuen FPÖ-Minister reißt nicht ab: Nachdem in dieser Woche kurzfristig der ehemalige Chef des umstrittenen Mediums „unzensuriert.at“, Alexander Höferl, als Pressesprecher von Innenminister Herbert Kickl im Gespräch war (wir haben berichtet), gibt es jetzt auch Kritik am Kabinettsleiter von FP-Infrastrukturminister Norbert Hofer, Rene Schimanek. Dieser soll in den 1980er-Jahren im Umfeld der „Vaterländischen Außerparlamentarischen Opposition“ (VAPO) des verurteilten Neonazis Gottfried Küssl tätig gewesen sein.  

Die Causa, die von „Falter“-Chefredakteur Florian Klenk bereits im Bundespräsidentschaftswahlkampf 2016 aufgedeckt wurde, bekommt nun durch die Beförderung Schimaneks erneut Brisanz. Als Beweis dient laut „Kurier“ ein Bild, dass Schimanek und Küssel bei einer rechtsradikalen Versammlung zeigt. Vom „Kurier“ bereits 2016 auf die Angelegenheit angesprochen, sagte Schimanek: „Vergangenheit ist Vergangenheit.“

 

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