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Weltspiegel

Hauseinsturz in Georgien: Mindestens fünf Tote und noch Vermisste

Von nachrichten.at/apa   09. Oktober 2021 08:48 Uhr

BATUMI. Beim Einsturz eines mehrstöckigen Wohnhauses in der Südkaukasusrepublik Georgien sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen.

Unter den Toten waren auch zwei Kinder, die Mutter überlebte, wie die Behörden am Samstag mitteilten. Das Unglück ereignete sich am Freitag in der Hafenstadt Batumi am Schwarzen Meer. Mehrere Menschen wurden noch in den Trümmern vermutet, wie Innenminister Wachtang Gomelauri georgischen Medien an der Unglücksstelle sagte. Zwei Menschen konnten lebend geborgen werden - die Mutter der Kinder und ein junger Mann. Der Innenminister schloss nicht aus, dass eine Stützmauer an dem 1981 erbauten Haus bei Renovierungsarbeiten einstürzte. Der Besitzer des Hauses und zwei Bauarbeiter wurden festgenommen wegen des Verdachts, gegen Sicherheitsvorschriften verstoßen zu haben. Auf das fünfgeschossige Haus waren in der Vergangenheit noch zwei Stockwerke draufgesetzt worden. Auch ein Aufzug wurde hinzugefügt. Womöglich versagte die Statik.

Bilder zeigten einen riesigen Berg aus Schutt. Rettungskräfte suchten zunächst mit bloßen Händen nach Überlebenden. Später wurde schweres Gerät zu der Unglücksstelle gebracht. Nach Angaben des Ministers standen die Rettungskräfte am Freitag teils auch über Handy in Kontakt mit zwei Überlebenden unter den Trümmern. Es seien auch Hilferufe gehört worden. 300 Kräfte waren im Einsatz.

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